Die Hamburger Veranstaltungsbranche und die Pandemie


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Während der Pandemie stand die Hamburger Veranstaltungsbranche quasi still. Einige Events waren geplant, in der Hoffnung, dass sich die coronabedingten Einschränkungen zu den geplanten Zeitpunkten genug gelockert haben. Doch für die meisten Events war das leider nicht der Fall und sie mussten auf unbekannte Zeit verschoben werden oder sind komplett ins Wasser gefallen. Einerseits ist das für die Leute, die die Events besuchen wollten, eine große Enttäuschung. Doch für die Unternehmer der Veranstaltungsbranche haben diese Einschränkungen weitaus größere Probleme mit sich gebracht. Die meisten mussten ernstzunehmende finanzielle Verluste hinnehmen. Doch langsam kommt ein Licht am Ende des endlos erscheinenden Pandemie-Tunnels auf – die Zahlen sinken und die Einschränkungen werden langsam gelockert. Es dauert bestimmt nicht mehr lang, bis wir wieder wie gewohnt Veranstaltungen in Hamburg, zu finden auch über Eventfinder besuchen können.

Wie bereitet sich die Hamburger Veranstaltungsbranche auf die Zeit nach der Pandemie vor?

Die Veranstaltungsbranche ist bereits an den Vorbereitungen für das Ende der Pandemie dran. Doch wie genau sieht die Planung aus? Das erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein besonders wichtiger Ansatz ist, dass nicht zu schnell und voreilig gehandelt werden sollte. Macht man jetzt auf einmal wieder alle Lokale, Konzerthallen und Clubs auf, ist die Gefahr sehr hoch, dass die Inzidenzwerte wieder in die Höhe schießen. Dann würde nur ein weiterer Lockdown kommen und der Einstieg in die Normalität verzögert sich noch weiter. Daher planen die Veranstalter es langsam angehen zu lassen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört zum Beispiel, Veranstaltungen, wenn möglich, vorerst unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. Eine Reduzierung der Besucheranzahl ergibt auch Sinn, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht sollte auch erst mal noch bestehen bleiben, auch wenn diese für andere Bereiche (zum Beispiel in Supermärkten) vielleicht schon abgeschafft wurde. Das sollte zumindest ab einer bestimmten Besucherzahl gelten (zum Beispiel ab 100 Besuchern) und könnte auch von der Größe der Veranstaltungsfläche abhängig gemacht werden.

Ein interessanter und sicherlich sinnvoller Gedanke kam bereits bei einigen Veranstaltern auf: Zunächst sollte das Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken beiseitegeschoben werden, damit es auch kleinere Unternehmen in der Branche schaffen, wieder auf die Beine zu kommen. Stattdessen ist es wichtig, dass Erkenntnisse und Ideen geteilt werden, sodass alle voneinander lernen und somit auch das Erlebnis für die Besucher angenehmer gestalten können.

Was kann die Veranstaltungsbranche aus der Pandemie mitnehmen?

Die Digitalisierung wurde in den letzten anderthalb Jahren stark in den Vordergrund gerückt. Das hat auch Auswirkungen auf die Veranstaltungsbranche. Viele Veranstaltungen (besonders Messen und Kongresse) wurden aufgenommen oder als Live-Stream übertragen, sodass sie trotzdem zumindest in eingeschränkter Weise stattfinden konnten. In Zukunft sollen Events nicht nur in “Real Life”, sondern parallel auch digital stattfinden. So können Besucher teilnehmen, auch wenn Sie durch weite Distanz oder andere Faktoren nicht vor Ort sein können.

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