Der HSV nimmt wieder Kurs auf die erste Liga


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Nachdem der einstige Bundesliga Dino vor 2 Jahren die Liga räumen musste, scheint der HSV unter Dieter Hecking wieder in die Erfolgsspur zu finden. Insbesondere in den letzten Wochen läuft es für die Rothosen deutlich besser, denn mittlerweile steht der HSV nach einem starken Auftritt in Bochum auf Platz 2. Durch eine furiose zweite Halbzeit konnte die Hecking-Truppe das Montagspiel schlussendlich für sich entscheiden und die wichtigen 3 Punkte sichern. Für den Hamburger Sportverein war dies ein immens wichtiger Sieg, da die Konkurrenz um Bielefeld und Stuttgart beide nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Mittlerweile liegt der HSV mit 37 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Rückstand auf Bielefeld. Der Vorsprung gegenüber dem VFB, der derzeit auf dem Relegationsplatz verweilt, beträgt außerdem 2 Punkte. Platz 4 ist dann schon 6 Punkte entfernt, was für die Rothosen ein sicheres Polster ist.

Hecking macht Hamburg besser

Unter Dieter Hecking läuft es in der bisherigen Saison äußerst gut, denn der HSV scheint derzeit auf dem besten Wege, wieder in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Auch laut führenden Buchmachern wie https://www.sportwettenanbieter.com/ gilt der Sportverein aus dem Norden als wahrscheinlichster Aufstiegskandidat. Die Hamburger haben unter Dieter Hecking einen guten Leistungssprung hingelegt. Sie stellen derzeit die beste Offensive der Liga und das mit 6 Toren Vorsprung auf Bielefeld. Als einzige Mannschaft kann der HSV in der laufenden Saison einen Torschnitt pro Spiel aufweisen, der höher ist als 2. Außerdem stellen die Hamburger nicht nur die beste Offensive der Liga, sondern zeitgleich haben sie mit Bielefeld und Heidenheim auch die beste Defensive der Liga. Erst 21 Gegentore bekam die sonst so löchrige Abwehr des HSVs und das in 20 Spielen.

Wirft man zudem einen Blick auf die Punkte pro Spiel Statistik, so gilt Dieter Hecking als bester Trainer seit Martin Jol, der im Sommer 2009 sein Amt als Chef-Trainer niederlegte, denn dieser hatte einen Punkteschnitt von 1,92 Punkten pro Spiel.

Nichtsdestotrotz muss allerdings beachtet werden, dass bis auf die vergangenen 2 Jahre alle HSV-Trainer ihre Punkte in der ersten Liga sammeln mussten.

Der HSV sticht heraus

Die Hamburger befinden sich derzeit zwar nur in der zweiten Liga, dennoch stechen sie leistungstechnisch raus. Mit einer Torbilanz von +22 haben sie das mit Abstand beste Torverhältnis. Bielefeld liegt bei +16 während sonst kein anderer Verein positiv im zweistelligen Bereich ist. Das Tor-Verhältnis im Rücken gibt den Rothosen noch mehr Selbstvertrauen, denn im Aufstiegskampf gegen Bielefeld und allen Voran den VFB kann die Torbilanz als ein weiterer Punkt betrachtet werden.

Zu verdanken haben sie die gute Bilanz allen voran Sonny Kittel oder Lukas Hinterseer, denn diese beiden haben gemeinsam 18 der 43 Ligatore erzielt. Inklusive Vorlagen sind diese beiden wohl an über 50% der Hamburger Tore direkt beteiligt. Doch der Erfolg liegt nicht nur an den beiden Spielern, vielmehr auch an der ganzen Mannschaft. Selbst Torschützen hat der HSV viele, denn mit Bakery Jatta (4), Aaron Hunt (3) und David Kinsombi (3) unterstützen 3 weitere Spieler die Offensive mit dem Tore schießen. Auch Neuzugang Tim Leibold schlägt als Linksverteidiger voll ein. Außerdem konnte Leibold am vergangenen Montag nicht nur sein erstes Bundesliga Tor erzielen, sondern 11 weitere hat er laut Transfermarkt.de aufgelegt.

Mittelfeld Regisseur Adrian Fein

Damit hatte zu Beginn der Leihe wohl auch niemand gerechnet, auch nicht die Verantwortlichen des FC Bayern München. Adrian Fein war eines der vielversprechenden Talente aus dem Münchner Nachwuchs, doch durchsetzen konnte er sich bei den Bayern nie. Aus diesem Grund wurde der heute 20-jährige im Sommer 2019 zum HSV verliehen. Dort scheint Fein seine Bestimmung gefunden zu haben, denn bis heute zieht er im Hamburger Mittelfeld mit Erfolg die Fäden. Sogar mit derartigem Erfolg, dass die Münchner Verantwortlichen seinen Vertrag frühzeitig bis 2023 verlängerten. Nun soll er im Sommer wieder zum FC Bayern zurückkehren und dort in die Mannschaft integriert werden. Allerdings ist die Konkurrenz im Münchner Mittelfeld derart groß, dass für den 20-jährigen wohl nur wenig Spielzeit zustande kommen würde. Für den HSV ist dies allerdings kein Grund zur Sorge, denn im Falle eines Aufstiegs ist eine Verlängerung der Leihe um ein weiteres Jahr ein durchaus realistisches Thema, denn somit kann sich Fein auf höchstem Niveau und in gewohntem Umfeld ein weiteres Jahr entwickeln.

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