Im Norden nichts Neues? Von wegen!


mobil in HamburgIn Mobilitätsfragen gilt der eigene Pkw nach wie vor als die Universallösung Nummer eins. Das ehemals unanfechtbare Autoimage scheint jedoch erheblich zu bröckeln, was nicht zuletzt an dem hiesigen Abgasskandal im Hause VW liegen dürfte.
Vor allem ist es jedoch die Entscheidung vieler junger Menschen, sich ohne eigenem Auto durch die Welt, oder zumindest durch den Alltag, bewegen zu wollen, die den Automobilsektor umkrempelt. Gerade im Urlaub kann sich der Griff zum Pkw allerdings lohnen, denn wer sich nicht mit dem 08/15-Paket des klassischen Strandurlaubs begnügen möchte, kann mit einem privaten fahrbaren Untersatz einige Möglichkeiten erfahren, die dem Otto-normal-Touristen versperrt bleiben. Dies scheinen mittlerweile auch zahlreiche Anbieter und Internetprofis wie Cardelmar erkannt zu haben und bieten seit einiger Zeit für junge Leute im Besonderen und reisefreudige Personen im Allgemeinen interessante Angebote an: Bereits in der Heimat darf sich jeder Besitzer eines Internetanschlusses wahlweise per PC, Notebook oder Smartphone auf entsprechenden Webportalen einloggen, beziehungsweise anmelden, und dort – für lau – eine konkrete Wunschkarosserie wählen. Zu haben sind diese in 79 Ländern, verteilt auf der ganzen Welt (Beispiel „CarDelMar“). Besonders viele Offerten für den Ferien-Mietwagen sind allerdings in Spanien, Italien und Portugal – den Klassikern der europäischen Tourismusbranche – zu entdecken. Wer eine attraktive und vor allem preiswerte Alternative zum „Auto auf Dauer“ sucht, wird hier mit Sicherheit fündig.

mobil im Urlaub


Clevere Alternativen

Dass sich die Automobilbranche in einem, derweil noch kleinen, jedoch spürbar zunehmenden, Umbruch befindet, ist nicht nur an der Zahl sinkender Pkw-Zulassungen und Führerscheinausstellungen zu erkennen: Auch Forderungen wie die nach staatlicher Unterstützung im Bereich der Strom- und Gasversorgung für private Nutzer machen die Bemühungen vieler Akteure im Transportwesen für einen Mobilitätswandel deutlich. Zudem planen immer mehr Regionen und sogar einzelne Städte verschiedene Konzepte, die weg vom umweltschädlichen oder zumindest umweltbelastenden Autoeinsatz hin zum klimafreundlichen Fortbewegungsangebot führen sollen. So könnten nicht nur die hiesigen Feinstaubdebatten beigelegt, sondern auch attraktive Touristenmagnete geschaffen werden. Dies gilt auch für Hamburg, denn neben den zahlreichen Möglichkeiten, die unsere Perle des Nordens mit sich bringt, könnten Radwege und Untergrundverbindungen bis hin zu Alternativverbindungen zu anderen Großstädten durch konkurrierende Bahngesellschaften erhebliche Anreize für einen Hamburg-Urlaub oder gar für einen dauerhaften Aufenthalt schaffen. So könnte abermals die Zahl der Touristen, von denen übrigens ein Viertel aus dem Ausland stammt, noch einmal deutlich ansteigen, was überdies auch die Aussichten für die Entscheidung als Austragungsort der Olympischen Spiele 2025 anheben dürfte. Dass die rund 30 neuen Hotels in der Innenstadt und in der näheren Umgebung von diesem angestrebten Nachhaltigkeits-Image profitieren würden, steht somit außer Frage, und sobald erst einmal Stromtrassen und Windkraftanlagen wie die vor Borkum ans Netz gehen, hätte nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch die grundsätzliche Energieversorgung Hamburgs die Chance, zum deutschen Vorzeigeprojekt aufzusteigen.

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