Schwieriges Aufstiegsrennen: Der HSV hat mit Paderborn einen direkten Kontrahenten vor der Brust

Der Hamburger Sportverein lässt all seine Fans zittern. Vor einigen Spieltagen dachten die Meisten, es sei nur eine Frage der Zeit, bis der HSV den direkten Wiederaufstieg klargemacht hat. Aktuell ist es aber wieder sehr spannend geworden, da die Hamburger aus den letzten sieben Spielen nur drei Punkte geholt haben. Am Wochenende trifft der HSV auf den direkten Konkurrenten aus Paderborn.

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Nachdem das Team von Trainer Hannes Wolf den Großteil der Saison auf einem Aufstiegsplatz verbracht hatte, sind sie durch die Niederlage gegen Union Berlin am 30. Spieltag Ende April, auf Platz 4 abgerutscht. Sie sind punktgleich mit Union Berlin und haben nur einen Zähler Rückstand auf den SC Paderborn, der etwas überraschend zu Ende der Saison noch in den Aufstiegskampf gelangt ist.

Da der 1. FC Köln mit dem Sieg am 32. Spieltag gegen die Spielvereinigung aus Fürth den Aufstieg perfekt gemacht hat und der 1. FC Heidenheim auf Tabellenplatz 5 schon vier Punkte Rückstand auf die Hamburger hat, spielt der HSC mit Paderborn und Union Berlin um die Platzierungen 2-4. Während der zweite Platz für den direkten Aufstieg berechtigt, würde Rang 3 die Relegation gegen den Drittletzten aus der 1. Bundesliga bedeuten. Rang 4 wäre für die Hamburger der absolute Supergau, da der direkte Wiederaufstieg fest eingeplant ist. Noch haben es die Rothosen in eigener Hand. Mit einem Siegen gegen den SC Paderborn und den MSV Duisburg in den letzten beiden Spielen wäre mindestens Platz 3 sicher. Eine Niederlage gegen den SC Paderborn hingegen, würde den direkten Aufstieg unmöglich machen. Gewinnt parallel Union Berlin, wäre der Verbleib in der 2. Bundesliga besiegelt. Der Wiederaufstieg ist also mehr als in Gefahr.

Aktuell sieht es wohl so aus, als ob es auf eine erneute Relegation hinausläuft. Hier haben die Nordlichter sehr viel Erfahrung, da sie in den letzten Jahren häufiger als Drittletzter der 1. Bundesliga an den Relegationsduellen nach der eigentlichen Saison teilnahmen. Dabei konnten sie sich immer durchsetzen. Diesmal wären die Vorzeichen aber anders, da der HSV als Zweitligist erstmals als Außenseiter in die Relegationsspiele gehen würde.

Für den Traditionsverein wird es also enger, als viele im Laufe der Saison angenommen haben. Es scheint fast, dass der HSV Angst hat aufzusteigen. An den letzten beiden Spieltagen sind also starke Nerven gefordert. Egal ob Spieler, Fan oder Funktionär, alle hoffen sehnlichst darauf, dass der Verein noch mal das Ruder rumreißt und den direkten Wiederaufstieg an den letzten beiden Spieltagen klarmacht. Dafür sind zwei Siege Pflicht und der HSV muss zusätzlich auf Schützenhilfe der Vereine, die noch gegen Union Berlin antreten müssen, hoffen.

 

 
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