Abnehmen in den eigenen vier Wänden: Warum Sport zu Hause so beliebt ist

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Nicht jeder, der gesund bleiben und trainiert sein will, fühlt sich im Fitnessstudio wohl. Dazu kommen noch die hohen Beiträge. Immer mehr Menschen absolvieren ihr wöchentliches Bewegungspensum daher gerne daheim. Und es gibt viele gute Gründe dafür, aber auch ein paar dagegen.

Die Flut der Möglichkeiten

Wieso die teuren Gebühren fürs Fitness-Studio bezahlen, wenn es auch günstiger geht? Das denken sich sicherlich viele Menschen. Insbesondere Einsteiger, die die eigene Fitness als noch sehr gering einschätzen oder nicht wissen, ob sie das selbstgesetzte Sportprogramm wirklich durchziehen, greifen gerne zu Programmen aus dem Internet oder Apps. Diese versprechen, schnell fit und trainiert zu werden. Der Traumkörper in wenigen Wochen. Diese Angebote erscheinen besonders attraktiv. Man spart Geld und Zeit, die man ansonsten ins Studio fahren müsste. Fraglich ist nur, wie effektiv die Programme sind. Sicherlich helfen sie Anfängern, erst einmal in Bewegung zu kommen und Motivation zu finden. Auf die korrekte Durchführung der Übungen achtet jedoch niemand, was zu Verletzungen oder Schmerzen führen kann. Wer Sport also etwas professioneller betreiben möchte, sollte die kostenlosen Apps oder Online-Videos lediglich als Ergänzung und Inspiration nutzen. Hierfür sind entsprechende Angebote toll geeignet.

Einfacher geht es kaum: der Trend Bodyweight-Training

© istock.com/andresrEin Trend konnte sich bei vielen Sportbegeisterten, egal ob Anfängern oder alten Hasen, gut durchsetzen: das Training mit dem eigenen Körpergewicht, auch Bodyweight-Training genannt. Anstelle von Hanteln und Gewichten wird die Muskulatur hier allein über das Körpergewicht gefordert. Diese Trainingsweise hat sich als sehr effektiv erwiesen und kann immer und überall durchgeführt werden. Da zudem keine Geräte vorausgesetzt werden, handelt es sich dabei um eine besonders kostengünstige Trainingsmethode. Beliebt ist das Training mit dem eigenen Körpergewicht auch, weil sie für alle Fähigkeiten angepasst werden kann. Mit kleinen Variationen lässt sich die Schwierigkeit der Übungen verändern. Wer sein Workout zusätzlich intensivieren möchte, kann dann noch immer zu unterstützenden Hilfsmitteln wie Balance-Pads oder Slingtrainern wie hier, greifen. Aber auch hier gilt: Es sollte auf die richtige Durchführung aller Übungen geachtet werden. Eine professionelle Einweisung zu Beginn ist daher immer ratsam.

Yoga, Pilates und Co. - Training für Körper und Geist

© istock.com/NeustockimagesAuch Yoga und Pilates gehören zu den Sportarten, die immer häufiger auch zu Hause ausgeübt werden. Notwendig ist hierfür schließlich nur eine rutschfeste Matte. Zahlreiche YouTube-Videos zeigen, wie es geht. Und auch wer schon ein paar Yoga- oder Pilates-Stunden hatte, legt gerne zu Hause noch einmal eine zusätzliche Session ein. Besonders die meditativen Anteile und Atemübungen eignen sich hervorragend dazu, jederzeit eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen und neue Kraft zu sammeln. Kein Wunder also, sind auch diese Sportarten in den eigenen vier Wänden so beliebt.

Fazit: Sport, ja gerne, aber bitte auf die bequeme Weise

Es gibt viele Gründe, Sport zu Hause zu machen: Es spart viel Geld und Zeit. Mit einer Matte und unserer Sportkleidung kann immer und überall Sport gemacht werden. Egal ob im Park, zu Hause, im Hotelzimmer oder am Flughafen. Gerade diese Flexibilität wissen viele Menschen zu schätzen. Dennoch bleibt die Frage offen, ob die Übungen zu Hause auch wirklich effektiv durchgeführt werden. Wer bereits die nötigen Fachkenntnisse hat und regelmäßig andere Sportkurse macht, muss sich darum nicht sorgen. Einsteiger hingegen sollten sich nicht allein auf Apps und Internetvideos verlassen, sondern sie als sinnvolle Ergänzung betrachten. Ein Faktor fällt beim Sport in den eigenen vier Wänden sicherlich weg: die soziale Interaktion. Dabei ist es oftmals gerade die Gemeinsamkeit, die besonders motiviert.

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