Spanischer Wein und seine Vorzüge

Bei Wein denkt man zunächst an Frankreich und Italien. Dabei hat auch die Weinproduktion in Spanien eine lange Tradition. Bereits 4000 vor Christus wurde in Spanien Wein angebaut. Natürlich ist die Tradition nur eine der Grundlagen, warum spanischer Wein etwas Besonderes ist. Auch der Geschmack zeichnet sich durch einen eigenen Charakter aus. Speziell die Weißweine haben Spanien auf dem internationalen Markt bekannt gemacht.

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Zunächst spielten spanische Weine für eine lange Zeit auf dem Weltmarkt keine Rolle. Sie waren schlicht nicht gefragt. Frankreich und Italien hatten den Markt fest im Griff. Entsprechend wurde spanischer Wein ausschließlich für den Bedarf des Landes produziert. Nur der Rioja wurde schon vor dem 20. Jahrhundert in Europa bekannt.
Heute wird die Hälfte der Anbaufläche in Spanien für verschiedene Weißweinsorten genutzt. Gleichzeitig erlangte spanischer Wein einigen Ruhm auf dem internationalen Markt.

Besonderheiten des Weins aus Spanien

War Spanien früher nur für den Rioja bekannt, erregen heute vor allem die Weißweine Aufsehen auf dem internationalen Markt. Zwar wird eine Sorte der Weißweinreben vor allem für die Produktion von Branntwein verwendet, doch geht diese Entwicklung in den letzten Jahren zurück. Heute sind die Weißweinsorten Albarino und Macabeo in Spanien weit verbreitet. Die lange Tradition des Weinbaus in Spanien ist auch in Deutschland bekannt. Der Tempranillo kommt aus einer der ältesten Weinanbauregionen Spaniens. Er ist in Deutschland neben dem Rioja der wohl bekannteste Wein aus Spanien. Spanischer Wein hat generell den Vorteil, dass er sehr günstig in der Anschaffung ist und dennoch mit der Qualität französischer und italienischer Weine mithalten kann.

Die Qualität von spanischen Weinen

Die Qualität von spanischen Weinen wird in zwei Stufen unterteilt. Als Basis gelten die Tafelweine. Bei diesen ist das Anbaugebiet nur von geringer Bedeutung. Es können Trauben aus verschiedenen Gebieten miteinander vermischt werden. Sobald die Trauben ausschließlich aus einem bestimmten Gebiet kommen, zählen sie zu den Landweinen. Nun gibt es die Möglichkeit die Landweine nach Reifegraden zu unterscheiden. Dafür müssen die Trauben jedoch aus geschützten Anbaugebieten, die mit D.O. gekennzeichnet sind, stammen. Ein Joven ist ein sehr junger Wein. Er reift nur kurz in einem Eichenfass oder direkt in Flaschen. Er ist selten älter als ein oder zwei Jahre. Crianza-Weine reifen über zwei Jahre. Mindestens sechs Monate davon muss der Wein in einem Eichenfass reifen. Der Reserva gehört bereits zu den besonderen Weinen. Nur ein herausragender Jahrgang, der drei Jahre gereift ist, davon ein Jahr in einem Eichenholzfass, bekommt diese Bezeichnung. Der Gran Reserva ist der beste spanische Wein. Er reift über fünf Jahre, zwei davon in einem Eichenfass.

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