Hans-Albers-Platz


Der Hans-Albers-Platz, gleichnamig zum beliebten deutschen Schauspieler und Sänger, befindet sich in der Nähe der Reeperbahn in Hamburgs Stadtteil St. Pauli. Hans Albers war 1930 bis 1945 der beliebteste deutsche Filmstar und einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert.

Am 22. September 1891 wurde Hans Philipp August Albers als Sohn eines Schlachtereibesitzers in Hamburg St. Georg geboren. Auf den Wunsch seiner Eltern begann er eine kaufmännische Lehre, die er jedoch nie beendete. Als er 1911 seine Liebe zum Theater entdeckte, nahm er privaten Schauspiel-Unterricht. Er begann damit eine Karriere, die ihn deutschlandweit zu einer Berühmtheit machte. Hans Albers spielte in vielen Stummfilmen mit und war auch nach 1929 - als einer der wenigen - als Schauspieler für Tonfilme sehr gefragt. Nach zahlreichen Filmen begann er 1943 mit den Dreharbeiten zum Film „Große Freiheit Nr. 7", der sich um Hamburgs Nachtlokale und um den Hafen dreht. 1944 wurde der Film in Prag uraufgeführt, wurde aber vom Reichspropagandaminister in Deutschland verboten, wodurch er erst nach Kriegsende uraufgeführt werden konnte. Trotz dieser längeren Pause wurde der Film ein großer Erfolg und Albers entwickelte sich nach dem Krieg als erste deutsche Berühmtheit auf der Kinoleinwand.

Nach einer Magen-Darm-Grippe verstarb Hans Albers am 24. Juli 1960 in München. Sein Wunsch war es, in Hamburg begraben zu werden. Seine Beerdigung fand am 29. Juli 1960 auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt.

1986 begann der mittlerweile verstorbene Künstler Jörg Immendorff mit der Arbeit an einem Denkmal für den Hans-Albers-Platz, um ihn für seine größten Erfolge „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", „Das Herz von St. Pauli" und „Große Freiheit Nr. 7" zu verewigen.

 
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