Schlagermove 2019


Öffentliche Veranstaltung 12.07. - 13.07.2019


Beginn: Fr. 10:00 Uhr

 

Schlagermove - darf das Volksfest nicht mehr auf seiner alten Route feiern? 

Der Schlagermove ist das Partyfest Hamburgs. Bereits seit 1997 wird es gefeiert und mittlerweile treffen sich hunderttausende Feiernde jährlich. Es wird sich verkleidet, getrunken und zu der Musik der bunten Trucks getanzt. Doch die ausgelassene Stimmung bringt auch Nachteile mit sich. Für viele der Anwohner ist der Schlagermove bereits seit Jahren ein großes Streitthema. Ihnen ist es zu laut, verschmutzt, vermüllt und störend. Auch Olivia Jones animierte dazu stärker auf die Anwohner zu achten und den Stadteil so zu hinterlassen wie sie ihn vorgefunden haben. So hieß es ihrerseits zu dem Schlagermove 2018: "Rücksicht nehmen, Müll in die Mülleimer, anstatt auf den Boden und Toiletten nutzen statt Wildpinkeln." Im Jahr 2018 war es besonders stark, denn  an dem Wochenende des Schlagermoves fand  auch der Triathlon sowie ein Helene-Fischer-Konzert statt. Die alt eingesessene Route mit dem Start am Heiligengeistfeld, über die Hafenstraße und den Fischmarkt bis hin  zur Reeperbahn ist heiß diskutiert. Es stellt sich die  Frage nach einer alternativen Route und wie  es in der Zukunft mit dem Schlagermove aussehen wird. 

Die Hossa Hossa GmbH, welche der Veranstalter des Schlagermoves ist, erstellte auf Drängen des Bezirksamtes vier alternative Strecken. Diese Vorschläge beinhalten eine Tour um das Heiligengeistfeld, eine Runde um die Binnenalster, den Start im Portugieseneviertel und am  Michel vorbei  sowie eine Marschroute um das Großmarktgelände. Am Dienstagabend lud der Cityausschuss Hamburg-mitte zu einer öffentlichen Versammlung ein. Zirka 40 Anwohner waren vor Ort. Die Hossa Hossa GmbH entgegnete gegenüber den Bürgern, der Polizei sowie der Feuerwehr, dass sie bei ihrem traditionellen Rundkurs bleiben wolle. Alle alternativen Strecken seien aus organisatorischen sowie diversen Sicherheitsgründen ungeeignet. Feuerwehr und Polizei teilten diese Meinung. Des Weiteren entgegnete der Organisator, dass er in den letzten Jahren zahlreiche mobile Toiletten für Wildpinkler organisiert hat und Reinigungstrupps entlang der Strecke aufstellte, um die Verunreinigungen zu beseitigen. Eine Anwohnerin stimmte dem Hossa-Hossa-Sprecher Axel Annink zu, mit der Forderung  diese Vorkehrungen weiter auszubauen, da häufig noch Tage nach dem Schlagermove dem Müll und der Verschmutzung entgegenzuwirken sei.

Eine Entscheidung über die Verlagerung ist bisher nicht gefallen. Die SPD und die Grünen sehen die Entscheidung des Veranstalters als kritsch an. Die CDU hingegen stimmt der bisherigen Durchführung des Schlagermoves zu.

Damit stehen die Chancen gut, dass zum 12.-13. Juli, die bunte Schlagerparty mitten im Herzen der Stadt erneut auf der alt bekannten Route stattfinden wird. Außerdem sind in 2019 keine  Parallelveranstaltungen zu diesem Wochenende geplant. 

Besucherzahlen des Schlagermoves:
2018: 400.000
2017: 410.000
2016: 370.000
2015:500.000
2014:500.000
2013:400.000
2012:500.000
2011:350.000
2010:500.000
2009:420.000
2008:600.000
2007:350.000
2006:350.000-400.000
2005:300.000
2004:310.000
2003:410.000
2002:450.000
2001:300.000
2000:500.000
1999:300.000
1998:200.000
1997:50.000
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