Die Handball-WM 2019 auf einen Blick

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Am Donnerstag den 10.01.2019 hat die Handball WM wieder einmal begonnen. Viele Fans sind natürlich voller Spannung bereit, sich den Spielen hinzugeben. Zahlreiche Länder treten an, um sich den Titel zu sichern. Doch welche Spieler sind absolute Favoriten? Wo sehen Experten Gefahrenpotenzial und welche brisanten Wechsel werden vorgenommen?

Allgemeines zur WM

Zunächst einmal haben sich die Veranstalter der WM 2019 beachtliche Spielorte ausgesucht. So kann die deutsche Vorrundengruppe in Berlin in der Mercedes-benz-Arena eine atemberaubende Stimmung erleben. Mit einer Kapazität von circa 14.800 Plätzen kann eine Vielzahl an Zuschauern am Live-Spektakel teilhaben.

Die anderen Vorrundenspiele werden in München verrichtet. Hier finden sich die Zuschauer in der Olympiahalle ein, die mit einer Kapazität von 12.000 Plätzen punkten kann. Weitere Austragungsstätten befinden sich in Köln, Hamburg, Kopenhagen und Herning.

Eine brisante Wendung

Eine Besonderheit wird erstmalig in der WM 2019 umgesetzt. So wurde das Spielkonzept verändert, um mehr Spannung in die Matches hinzubringen. Der Weltverband hat sich entschieden, dass das Viertel- und Achtelfinale nicht mehr stattfinden sollen. Anstelle dieser beiden Runden wurde nun eine weitere Gruppenphase eingeführt. Sie soll ihren Anschluss direkt an die Vorrunde finden. So können die Teams Ihre Punkte, welche sie gegen andere Mannschaften, die für die Hauptrunde qualifiziert sind, mitnehmen. Durch diese zusätzliche Möglichkeit zum Sammeln von Punkten, bekommen die Teams, trotz verlorenem Match, die Chance in eine weitere Runde einzuziehen. Dies erweckt deutlich mehr Ehrgeiz.

Die Spitzensportler der WM

Einer der sprunggewaltigsten Sportler ist Luc Abalo. Er sammelte in den letzten Spielen und Meisterschaften zahlreiche Auszeichnungen für sein Talent. Schließlich kann er auf seiner Position rechts außen in der Nationalmannschaft, aber auch bei allem anderen Spielen begeistern.

Im französischen Team gab es lange Unruhen. Der Spitzensportler Nikola Karabatic musste zunächst, aufgrund einer Fußverletzung, seinen Einsatz absagen. Mit tiefem Bedauern wurde diese Nachricht verkündet, Teams, Trainer und Fans waren zutiefst enttäuscht. Doch kurz vor Start der WM kam die erlösende Nachricht: Der Sportler konnte nachziehen und schon am ersten Training teilnehmen. Seit 16 Jahren gestaltet der Topsportler die Qualität des Handballsportes auf der französischen Seite mit. Kein Wunder, dass ihn niemand missen möchte.

Im deutschen Team zeichnet sich Paul Drux mit seinen gerade einmal 23 Jahren aus. 2014 erst feierte er sein Debüt in der Nationalmannschaft und hat bereits jetzt einen festen Platz im Team. Wenn es mit ihm durchgeht, agiert er brillant als Spielemache rund räumt das Feld von hinten links auf.

Ein Schock am 19.01

Am 19.01 entschied sich der Bundestrainer für eine Änderung in seinem Aufgebot, die nicht ohne Schock von den Zuschauern vernommen wurde. Anstelle des Youngster Franz Semper soll nun doch der Europameister Kai Häfer im Kader auftreten. Viele Fans warten auf den Einsatz des Spielers, der eine optimale Option für den rechten Rückraum ist. Mit seiner starken linken Hand soll er nun das Feld aufräumen.

Doch für Semper muss es nicht das Aus bedeuten. So steht fest, dass noch zwei weitere Wechsel möglich sind. In diesen beiden Zügen kann sich der Bundestrainer dazu entscheiden, ob Semper noch eine weitere Spielchance bekommt.

 
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