Die Geschichte und Rekorde des Hamburger Fußballvereins


Seit mehr als 100 Jahren lieben die Hamburger den Fußball als junge Engländer um 1875 den Sport nach Norddeutschland importieren. Es sind die Schüler der Johanneum-Schule, die es zu allererst versuchen den Ball “ ins Eckige“ zu schießen.

Foto: Catfonts by pixabay.com
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Die Anfänge des neuen Sports brachten seine Hürden mit sich, denn nur langsam kann sich Fußball gegen die damaligen Klassiker Turnen und Leichtathletik durchsetzen. Der erste reine Fußball-Verein Hamburger FC gründet sich erst 1888, wobei es immer noch an Gegnern mangelte und die jungen Mitglieder noch gegen sich selbst antreten mussten. Sogar das Spiel mit der Hand wurde damals noch zugelassen. Lediglich im folgenden Jahrzehnt ist es, dass neue Vereine entstehen und an der Gründung des DFB im Jahre 1900 waren nicht weniger als acht Hamburger Vereine beteiligt.

Der Hamburger SV, wie er heute bekannt ist, wurde im Jahre 1919 gegründet und spielte bis 2018, insgesamt 99 Saisons hintereinander in der höchsten Spielklasse, ohne einmal abzusteigen. Keine andere deutsche Mannschaft schaffte es, dieses Resultat hervorzubringen. Die „Rothosen“ sind seit dem neuen Jahrtausend stolze Besitzer des Spitznamen „Bundesliga-Dino“, denn von den 16 Bundesliga-Gründungsmitgliedern sind sie der einzige Verein, der von der Saison 1963/64, als die Bundesliga eingeführt wurde, bis zu seinem Abstieg am 12. Mai 2018 knapp 55 Jahre lang an der höchsten deutschen Spielklasse teilnahm.

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Rekorde

Die Rothosen haben in Deutschland die höchste Zahl an Regionalmeistertiteln gewannen sie insgesamt 25-mal den Norddeutscher Meister. Außerdem kann der HSV die größte Zahl an Endrundenteilnahmen um die deutsche Meisterschaft aufweisen, insgesamt 31-mal als der HSV wortwörtlich und einmal Germania 87. Neben Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München ist Hamburger SV der vierte Verein, der seinen Titel in der Bundesliga verteidigen konnte.

Wohl die größten Erfolge feierte der Hamburger SV zwischen 1976 und 1983. Diese Ära ist als Klötzer-Zebec-Happel Zeitalter bekannt. Die Trainer Kuno Klötzer, Branco Zebec und Ernst Happel triumphierten mit dem HSV dreimal als Deutscher Meister, zweimal DFB – Pokalsieger, 1976/77 Europapokalsieger der Pokalsieger und schlussendlich 1983 der größte Erfolg in der Vereinshistorie: Die Eroberung des Europapokal der Landesmeister. In diesen acht Herrscherjahren gewann der HSV sieben Titel und war zudem viermal Vizemeister und Vizepokalsieger. 1980 standen die Rothosen im Finale um den Europapokal der Landesmeister und 1982 im Finale um den UEFA-Cup. Der HSV formte zu diesem Zeitpunkt vielleicht eine der besten Mannschaften aller Zeiten und im Abschnitt vom 16.01.82 – 29.01.83 verlor die Happel-Elf nicht eines Ihrer 36 Bundesligaspiele und dies ist bis heute Bundesligarekord. Den letzten großen Titel holte der Hamburger SV mit dem Gewinn des DFB -Pokals 1987 als auch die ruhmreiche Ernst-Happel-Ära endete und ihn Josip Skoblar und Willi Reimann ersetzten.

In der Ewigen Tabelle belegt der HSV den vierten Platz mit insgesamt 2733 Punkten (Stand März 2022). Auf nationaler Ebene sind die Hamburger einer der erfolgreichsten Fußballvereine. Der wohl beliebteste Mittelstürmer ist “Uns Uwe” Uwe Seeler und gilt zusammen mit “Bananenflanke” Manfred Kaltz als einer der wichtigsten Spieler des Vereins. Uwe Seeler ist 2003 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Hamburg gekürt worden.

Im Moment befindet sich der Hamburger SV auf Tabellenplatz 7 der Zweiten Bundesliga, gilt aber nach wie vor zum Kultklub landesweit.

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