Studieren in Hamburg - das sollten Studenten in der Hansestadt beachten

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Der Flair Hamburgs ist der Grund, warum so viele Menschen in der Hansestadt leben wollen. Nachts lockt die Reeperbahn, am Tag die Alster – wer feiern, Kultur genießen oder einfach die Seele baumeln lassen will, ist hier genau richtig. Ebenso wie diejenigen, die ein Studium in Hamburg anstreben. Doch was müssen Sie beachten, bevor Sie sich in den angeblich so kühlen Norden aufmachen?

Der Hamburger Wohnungsmarkt

Leider ist es kein Gerücht, dass die Hansestadt teuer ist. Der aktuelle, durchschnittliche Mietpreisspiegel für Mietwohnungen (Stand Juli 2019) beträgt aktuell:

  • 30 m² = 16,18 Euro
  • 60 m² = 12,49 Euro
  • 100 m² = 13,34 Euro

Im gesamtdeutschen Vergleich liegt die Stadt damit knapp vier Euro über dem Durchschnitt. Es steht zudem außer Frage, dass gerade kleine Wohnungen im Schnitt teurer sind als größere. Für Studenten ist es daher durchaus interessanter, eine Wohnung als WG zu mieten, als sich ein Einzelappartement für sich selbst finanzieren zu müssen. Ein Blick in den Anzeigenmarkt sowie eine Bewerbung beim Stundenwerk können aber nicht schaden. Besonders beliebt sind nämlich die Studentenwohnheime, wo Sie sowohl ein WG-Zimmer als auch eine kleine Ein-Raum-Wohnung bekommen können. Aber Achtung: Diese Angebote sind sehr begehrt. Teilweise gibt es bereits Wartelisten. Fangen Sie also früh genug an mit der Wohnungssuche!

Zugangsbeschränkte Studiengänge

In Hamburg gibt es vier Universitäten, drei Hochschulen und zwei Akademien – der Großteil aller angebotenen Studienfächer sind zulassungsbeschränkt. Das bedeutet, dass Sie eine bestimmte Note im Abitur erreicht haben müssen, um überhaupt in die engere Wahl für einen Studienplatz zu kommen – alternativ können Sie auch eine ausreichende Anzahl an Wartesemester nachweisen. Bedenken Sie diesen Umstand bitte, wenn Sie sich in Hamburg für ein Studium bewerben und richten Sie Ihren Fokus nicht ausschließlich auf die Hansestadt. Sollte dies jedoch für Sie die einzige Option darstellen, lohnt es sich, sich rechtzeitig wegen einer Studienplatzklage zu erkundigen. Diese kann Ihnen bei Ihrem Kampf um Ihr Wunschfach eventuell weiterhelfen.

Gut ausgebauter Nahverkehr

Leider kann nicht jeder direkt am Campus wohnen, umso wichtiger sind die Nahverkehrsmöglichkeiten. Studenten, die gern abends feiern gehen, können sich freuen: Sowohl die U- als auch die S-Bahnen fahren in der Regel bis ca. 00:45 Uhr an den Wochentagen, am Wochenende sogar durchgängig. Der Busverkehr ist ebenfalls gut ausgebaut und bringt Sie auch zu den entlegensten Winkeln Hamburgs. Studierende verfügen aber über einen Pluspunkt gegenüber den normalen Bewohnern: Im Semesterbeitrag ist das Semesterticket inbegriffen. Mit diesem können Sie nicht nur innerhalb Hamburgs so viel fahren wie Sie möchten. Dem direkten Umkreis dürfen Sie mit dem Eisenbahnverkehrsnetz ebenfalls erkunden. Für welche Hochschulen und Universitäten das Ticket gültig ist, erfahren Sie auf der Seite des HVV.

Freizeitangebote in Hülle und Fülle

Egal, ob Sport, Kultur oder Party – in Hamburg finden Sie sowohl unter der Woche als auch am Wochenende ein breites Angebot an Aktivitäten. Über die Universität können Sie sich beispielsweise bei speziellen Unisportkursen anmelden. Diese sind günstig und explizit für Studierende gedacht. Aber auch in Sachen Festivitäten werden Sie nicht zu kurz kommen:

Wenn Sie stets up-to-date sein wollen, empfehlen wir einen Blick in den Veranstaltungskalender der Stadt Hamburg.

 

 

 

 
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