Die Startup-Szene in Hamburg: Trotz Corona bessere Zukunftsaussichten


Bild von Free-Photos auf Pixabay
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Peter und Manuel haben schon als Studenten in Hamburg davon geträumt, sich im IT-Bereich mit einem Startup selbständig zu machen. Ausgerechnet im Corona Jahr 2020 haben Sie Ihre Idee umgesetzt. Ist es nicht gewagt, in einer Zeit, in der viele Startups mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen haben, neu zu gründen? Die beiden Neugründer haben ihre Entscheidung bisher nicht bereut. Inzwischen beschäftigen sie seit Anfang 2021 5 weitere Mitarbeiter und haben ihre Arbeit vom Home Office in einen Flex-Office Bereich mit Coworking verlagert. Hier schätzen sie besonders die flexiblen agilen Bedingungen und die Toplage. Obwohl sie immer noch damit beschäftigt sind, für ihre Geschäftsbedingungen Investorengelder einzusammeln, verfügen sie über das Coworking mit einer Top-Adresse in der Hansestadt. Hier sind sie wie viele andere Gründer von Coworking begeistert. Die Hamburger Gründer- und Startup-Szene ist weiterhin in Bewegung. Hamburg wird mittlerweile als Gründerstadt und Standort für Startups immer positiver beurteilt. Das war längere Zeit nicht so. Erstaunlich, dass sich hier gerade in der Pandemie Zeit einiges getan hat.

Hamburg war lange Zeit ein herausfordernder Standort für Startups

Noch 2019 beurteilten viele Gründer von Startups den Standort Hamburg für ihre Unternehmung als eher schwierig. Der Zugang zu Investitionsmitteln sei hier nicht immer gegeben, so dass Business-Angels und andere private Kapitalgeber einspringen müssten. Nicht immer fiel die Sicht auf den Standort Hamburg so negativ aus, wie es Gunnar Froh, der Gründer von Wunder Mobility ausdrückte: „Ich denke, Hamburg ist ein Meister in der Selbsttäuschung, wenn es um Tech und Startups geht. Wir haben auch sehr wenige Talente in der Stadt“. Immerhin sahen aber 33 % der Gründer für sich Schwierigkeiten bei der Anwerbung von qualifiziertem Personal in der Hansestadt. Über 40 % beurteilten die Verfügbarkeit von bezahlbaren Büros als schlecht. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass Hamburg als Gründerstadt recht gut durch die Corona Krise gekommen zu sein scheint. Interessanterweise hat sich nach dem aktuellen Startup-Monitor die Zahl der Gründungen von 2019 zu 2020 sogar von 6% auf 7 % erhöht. Damit zählt die Hansestadt zu den gefragteren Startup-Standorten neben München, Berlin und der Rhein-Ruhr-Metropolregion. Obwohl sich in der Umfrage des Monitors fast zwei Drittel aller Startups bundesweit durch die Corona-Pandemie negativ beeinträchtigt sehen, entwickelt sich die Gründerszene in Hamburg aktiv weiter. Das scheint besonders mit den attraktiven Büroflächen über Coworking zu tun zu haben. Zum Beispiel hier: Coworking Space mieten für Hamburger Startups – gibt es in zahlreichen A-Lagen

Positivere Aussichten in Hamburg nach Corona 2021?

Zu der positiveren Einschätzung von Startups zum Standort Hamburg trägt vor allem bei, dass attraktive Coworkingflächen entstanden sind. Das bestätigen Peter und Manuel. Die günstigen und flexiblen Bedingungen für Arbeitsraum entlasten sie von einem Posten bei der Anwerbung von Fremdmitteln. Daneben schätzen sie besonders die kommunikative Atmosphäre beim Coworking. Hier hätten sich sogar schon für einzelne Projekte Kooperationen mit talentierten Freelancern ergeben, so dass sie projektbezogen freiberufliche Mitarbeiter einsetzen konnten. „Ohne die Kontaktmöglichkeiten im Coworking hätten wir diese Möglichkeit gar nicht für uns in Betracht gezogen“, sagt Manuel. „Wir wollen weiter wachsen. Hier sind Netzwerke und persönliche Kontakte für uns unverzichtbar“, ergänzt Peter. Zurzeit liegen sie mit ihren 5 Mitarbeitern noch unter der durchschnittlichen Teamgröße für den Gründungs-Hotspot Hamburg mit 18 Mitarbeitern. Manuel und Peter sind hier aber zuversichtlich, dass sich aus manchen Kooperationen auf der Coworkingfläche weitere Möglichkeiten für sie ergeben, kompetente Mitarbeiter fest in ihr Startup einzubinden. Wenn es nach Peter und Manuel geht, erscheint ihnen die Zukunft als Startup in Hamburg zwar nicht nur rosig, aber durchaus vielversprechend. Das könnte für den gesamten Standort Hamburg als Startup-Hotspot für die Zeit nach Corona gelten.

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