Gesundheitsvorsorge in Hamburg

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Nichts ist so wichtig wie die Gesundheit. In den letzten zehn Jahren sind die Krankheitstage von Arbeitnehmen jedoch rapide angestiegen. Aber nicht nur wegen der Stelle ist es ratsam, sich um den möglichst langen Erhalt der Gesundheit auch ausreichend zu kümmern. Zahlreiche Prophylaxeangebote der Krankenkassen können dabei eine erste Richtung weisen, tatsächlich ist das Feld der individuellen Gesundheitsvorsorge aber noch breiter aufgestellt. Dieser Beitrag zeigt, welche Gesundheitsvorsorge-Optionen es gibt und wie dadurch das Leben noch mehr Qualität erhält.

Vorsorgemöglichkeiten für gesetzlich Krankenversicherte

Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, erhalten alle drei Jahre die Option, an einer erweiterten Gesundheitsvorsorge bei ihrem Hausarzt teilzunehmen. Dabei werden unterschiedliche körperliche Parameter überprüft, wie beispielsweise der Zustand des Herz-Kreislauf-Systems per EKG oder Belastungs-EKG. Daneben werden auch Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt. Ebenfalls erhoben werden die Blutzucker- und Cholesterinwerte, um Stoffwechselprobleme so früh wie möglich zu erkennen. Ergänzend können Patienten aber auch noch weitere Leistungen zur Gesundheitsvorsorge von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung erhalten. Dabei kann es sich um individuell als sinnvoll erachtete Untersuchungen handeln, wie beispielsweise ein Lungenfunktionstest, Leber- und Nierenwerte, ein Thrombose-Check oder ein anderer Test.

Weitere wichtige Vorsorgeuntersuchungen

Intensive Sonneneinstrahlung, mehr Sonnentage und mangelhafter Hautschutz lassen Hautkrebsfälle ansteigen. Ab dem Alten von 35 Jahren erhalten gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, ihre Haut im Rahmen einer speziellen Vorsorgeuntersuchung auf Veränderungen untersuchen zu lassen. Diese Untersuchung kann ebenfalls vom Hausarzt durchgeführt werden. Findet dieser mögliche Auffälligkeiten, stellt er eine Überweisung zum Hautarzt aus. Sowohl für Frauen als auch für Männer gibt es geschlechtsspezifische Vorsorgeuntersuchungen, die im eigenen Interesse wahrgenommen werden sollten. Während Frauen dazu angehalten sind, regelmäßige Selbstuntersuchungen der Brust durchzuführen, sollte auch einmal im Jahr die Möglichkeit zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung bei einem Frauenarzt wahrgenommen werden. So lassen sich Veränderungen im Brustgewebe und am Gebärmutterhals frühzeitig erkennen. Für Männer gilt es, Vorsorgeuntersuchungen der Prostata wahrzunehmen. Spätestens ab dem 45. Lebensjahr sollte solch eine Untersuchung einmal jährlich beim Urologen stattfinden, bei familiärer Belastung bereits am dem 40. Lebensjahr. Neben der Bestimmung der PSA-Entzündungsmarker wird auch ein Tastbefund erhoben. Ergeben sich Auffälligkeiten kann es angezeigt sein, per spezialisierten bildgebenden Verfahren das Prostatagewebe weiter zu untersuchen. Beispielsweise durch ein MRT der Prostata können mehr Informationen gewonnen werden.

Wer führt die Gesundheitsvorsorge in Hamburg durch?

Prinzipiell kann jeder Hausarzt eine solche Vorsorgeuntersuchung durchführen, aber die Unterschiede sind zum Teil groß. Während manche Praxen lediglich die Pflichtuntersuchungen durchführen oder aufgrund von mangelndem Untersuchungsgerät nur ein gewisses Spektrum abdecken können, bieten andere Hausarztpraxen gleich mehrere Testpakete mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sportliche Patienten, die einen kompletten Leistungscheckup wünschen, sollten sich deswegen um einen Termin in einer entsprechend spezialisierten Praxis bemühen. Gerade Praxen, die interdisziplinär arbeiten und ein Spezialistenteam aus unterschiedlichen Fachrichtungen beschäftigen, bieten hier gute Vorsorgeuntersuchungen. Für alle Vorsorgeuntersuchungen gilt, dass bei Auffälligkeiten entweder eine Überweisung zu einem weiteren Spezialisten erfolgt, oder zusätzliche Untersuchungen in der eigenen Praxis durchgeführt werden.

 
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