Tipps für einen günstigen Ratenkredit


Sich einfach mal etwas gönnen, ohne sich Gedanken über das Geld machen zu müssen. Mit einem günstigen Ratenkredit geht dieser Wunsch endlich in Erfüllung. Hierbei ist es unerheblich, ob eine bestimmte Anschaffung nötig wird, ob man eine Reise buchen oder sich einen Luxusgegenstand gönnen möchte. Die Auswahl an Krediten am Markt ist allerdings riesig. Es ist nicht immer einfach, hier den Überblick zu behalten und das optimale Angebot auszuwählen. Dieser Ratgeber stellt die wichtigsten Kriterien vor, die bei der Auswahl eines Ratenkredits berücksichtigt werden sollten.

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Bei einem Ratenkredit verschwinden die Schulden kontinuierlich.

Den Grund für den Kreditbedarf genau bestimmen

Es gibt viele gute Gründe, sich für einen günstigen Ratenkredit zu entscheiden. Einige möchten endlich ein eigenes Haus oder Auto haben, andere träumen davon auf Weltreise zu gehen. Ebenso ist es möglich, mit einem Ratenkredit die eigene Hochzeit zu finanzieren oder dem Nachwuchs die bestmöglichen Ausbildungschancen zukommen zu lassen. Wieder andere möchten ein Unternehmen gründen oder eine Umschuldung vornehmen. Für all diese vielfältigen Anlässe gibt es jeweils spezielle Kreditformen wie Immobilienkredite, Umschuldungskredite oder Hochzeitskredite.

Es ist sinnvoll, einen Ratenkredit mit Verwendungszweck zu wählen. Hier ist die Flexibilität zwar ein wenig eingeschränkt, da das Geld nur für eine bestimmte Dinge ausgegeben werden darf. Dafür haben die Banken Planungssicherheit, was sie zumeist mit günstigen Kreditzinsen belohnen. Zudem fällt es deutlich leichter, eine geeignete Kreditsumme zu wählen, wenn man genau weiß, wofür das Geld benötigt wird.

Zahlreiche Anbieter einander gegenüberstellen

Es gibt eine beachtliche Zahl an Banken und Kreditinstituten, die attraktive Ratenkredite im Programm haben. Die verschiedenen Lösungen und Angebote sollten unbedingt miteinander verglichen werden, um zu dem Ratenkredit zu kommen, der zu einem selbst und den persönlichen Zielsetzungen am besten passt. Einige Geldinstitute vergeben unterschiedliche Kredite, andere setzen Schwerpunkte. Der Vergleich sollte sowohl online als auch offline erfolgen, um keine Kanäle auszulassen und eventuell günstige Angebote zu verpassen.

Bei einem Kreditvergleich spielen viele Faktoren eine große Rolle. Es ist wichtig, sich bei der Gegenüberstellung nicht ausschließlich auf die Kreditzinsen zu fokussieren, sondern beispielsweise den Kundenservice und die Vorfälligkeitsentschädigung in den Blick zu nehmen. Außerdem bieten einige Kreditinstitute die Möglichkeit, Sondertilgungen vorzunehmen oder individuelle Zinsbindungsfristen auszuhandeln. Je umfassender der Kreditvergleich ist, desto zufriedener werden die Nutzer mit dem jeweiligen Kredit sein.

Die passende Kreditsumme wählen

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Die passende Kreditsumme zu wählen, ist eine anspruchsvolle und wichtige Aufgabe.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei einem Ratenkredit ist die Kreditsumme. Je mehr Kapital gebraucht wird, desto höher sind in der Regel die Kreditzinsen. Deswegen sollte genau kalkuliert werden, wie viel Geld tatsächlich benötigt wird. Natürlich ist es schön, eine große Summe auf dem Konto zu haben, diese sollte aber nicht mit hohen Kosten einhergehen. Kreditnehmer sollten ausreichend Zeit in die Bestimmung der für sie optimalen Kreditsumme investieren.

Die Kreditsumme darf weder zu hoch noch zu niedrig veranschlagt werden. Wer zum Beispiel ein Haus kaufen will, sollte nicht nur die Kaufsumme als Kredit aufnehmen. Immerhin stehen noch weitere Kosten wie Maklergebühren oder die Grunderwerbsteuer an. Es ist deswegen wichtig, einen finanziellen Puffer einzuplanen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Wenn ein zweiter Kredit aufgenommen werden muss, um finanzielle Engpässe zu überbrücken, ist dies immer teurer, als wenn von Anfang an eine passende Kreditsumme gewählt wird.

Für eine gute Kreditwürdigkeit sorgen

Banken wollen mit ihren Ratenkrediten Geld verdienen und hierbei ein möglichst geringes Risiko eingehen. Das Ziel bei der Kreditaufnahme muss deshalb darin bestehen, das Ausfallrisiko der Bank zu minimieren. Dass Kreditnehmer hierzu in der Lage sind, weisen sie mit ihrer Bonität nach. Die Banken holen sich nicht nur eine Selbstauskunft der Interessenten ein, sondern arbeiten auch mit Auskunfteien wie der Schufa zusammen. Hier sind viele Finanzinformationen einzelner Personen hinterlegt, die bei der Entscheidung für oder gegen eine Kreditvergabe wichtig sind.

Kreditnehmer haben in gewissen Grenzen die Möglichkeit, Einfluss auf ihre Bonität zu nehmen. Das ist beispielsweise dadurch möglich, dass sie ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlen. Außerdem sollten sie sich auf eine begrenzte Zahl an Konten und Kreditkarten beschränken. Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin, eine kostenlose Selbstauskunft der Auskunfteien in Anspruch zu nehmen. So lässt sich feststellen, ob die hinterlegten Daten korrekt und vollständig sind. Sollte dies nicht der Fall sein, haben Betroffene die Möglichkeit, die Fehler korrigieren und veraltete Daten löschen zu lassen. Je früher damit begonnen wird, den individuellen Bonitätsscore zu verbessern, desto besser sind die Chancen auf eine Kreditzusage.

Das eigene Konsumverhalten überprüfen

Immer wieder werden Untersuchungen vorgenommen, um festzustellen, wie das Verhältnis von Großstädtern zum Geld ist. Wofür geben diese bevorzugt ihr Geld aus und was ist ihnen im Umgang mit ihren Finanzen besonders wichtig? Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass viele der Befragten Geld in Restaurantbesuche, Mode und Kosmetik investieren. Auf der einen Seite sind viele Befragte der Meinung, dass Geld einen zu hohen Stellenwert in der Gesellschaft und im Leben der Menschen hat. Auf der anderen Seite sagen sie, dass gerade deshalb ein Unterrichtsfach „Finanzen“ oder „Geld“ auf den Lehrplan der Schulen gehört.

Eine Mehrheit der Befragten sagt von sich, dass sie sparsam sind. Das ist für die Vergabe von Ratenkrediten von Vorteil. Durch die Sparsamkeit ist es möglich, Eigenkapital anzusparen, das für Investitionen genutzt werden kann. Auf diese Weise muss weniger Kapital bei den Kreditinstituten aufgenommen werden, was den Kredit vergünstigt. Außerdem zeugt Eigenkapital von Verlässlichkeit und Engagement, was von den Banken bei der Kreditvergabe goutiert wird.

Es gibt viele Themen und Anlässe, zu denen ein günstiger Ratenkredit sinnvoll ist.
Es gibt viele Themen und Anlässe, zu denen ein günstiger Ratenkredit sinnvoll ist.

Eine passende monatliche Rate bestimmen

Für einen günstigen Ratenkredit ist es unerlässlich, eine sinnvolle monatliche Rate zu wählen. Diese setzt sich immer aus Tilgung und Zinsen zusammen. Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn eine hohe Tilgung gewählt wird. Auf diese Weise kann ein Ratenkredit schnell zurückgezahlt werden und verursacht weniger kosten. Allerdings schränkt eine zu hohe Tilgung die finanzielle Flexibilität ein, da man kaum noch Geld zur freien Verfügung hat. Es ist deswegen wichtig, eine gute Balance aus Tilgung und Zinsen zu finden. Die Monatsrate sollte so hoch gewählt werden, dass die Laufzeit des Kredits möglichst kurz ist. Auf der anderen Seite sollte sie so niedrig gewählt werden, dass sie langfristig und auch bei unerwarteten Kosten und in Ausnahmesituationen gezahlt werden kann.

Einen zweiten Kreditnehmer oder Bürgen einsetzen

In einigen Fällen ist die Bonität eines Kreditnehmers nicht gut genug, um den gewünschten Ratenkredit zu bekommen. In einem solchen Fall kann es sinnvoll sein, mit einem zweiten Kreditnehmer zu kooperieren oder sich einen Bürgen zu besorgen. Diese springen ein, falls der Kreditnehmer nicht in der Lage sein sollte, seinen Kreditverpflichtungen nachzukommen. So sinkt das Ausfallrisiko für die Banken und sie vergeben Kredite auch bei mäßiger Bonität. Wichtig ist es, verlässliche Partner oder Bürgen zu finden, denen man vertraut und die einen ehrlich unterstützen.

Die Zinsbindungsfrist berücksichtigen

Ein wichtiges Werkzeug, um einen Ratenkredit möglichst günstig zu halten, ist die Zinsbindungsfrist. Bank und Kreditnehmer einigen sich auf einen bestimmten Zeitraum, in dem die Kreditzinsen weder steigen noch fallen dürfen. Hierdurch gewinnen beide Seiten Planungssicherheit, gehen aber auch ein gewisses Risiko ein. Wenn die Zinsen am Markt steigen, ist das für die Kreditnehmer von Vorteil, die wegen der Zinsbindungsfrist dauerhaft den niedrigeren Zinssatz zahlen müssen. Fallen die Kreditzinsen hingegen, hat die Bank ein gutes Geschäft gemacht. Die Kreditnehmer müssen weiterhin die höheren Zinsen zahlen, weil diese für den festgelegten Zeitraum vereinbart wurden.

Eine Umschuldung ins Auge fassen

In vielen Fällen ist es sinnvoll, bei sinkenden Kreditzinsen eine Umschuldung ins Auge zu fassen. Hier nehmen Kreditnehmer einen günstigen Kredit auf und lösen damit einen alten, teuren Kredit ab. Somit profitieren sie von den neuen, besseren Konditionen und müssen nicht weiterhin hohe Kreditzinsen bezahlen. Es gibt spezielle Umschuldungskredite, die sich insbesondere dann lohnen, wenn der Dispo stark im Minus ist. Dieser geht nämlich mit hohen Zinsen einher, die teilweise erhebliche Kosten verursachen.

Bei einer Umschuldung sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Hierzu gehören beispielsweise die Zinsbindungsfrist und die Vorfälligkeitsentschädigung. Banken vereinbaren mit ihren Kreditnehmern, dass diese bestimmte Gebühren zahlen müssen, wenn sie einen Kredit vor der vereinbarten Zeit zurückzahlen wollen. Immerhin gehen den Banken hierdurch Zinseinnahmen verloren. Je niedriger die Vorfälligkeitsentschädigung ist, desto eher lohnt sich eine Umschuldung. Wenn die Zinsbindungsfrist bereits abgelaufen ist, fallen üblicherweise auch die Gebühren bei einer Umschuldung weg. Je näher das Ende der Zinsbindungsfrist rückt, desto eher lohnt es sich, über eine Umschuldung nachzudenken.

Sicherheiten und Eigenkapital mitbringen

In der Finanzwelt gilt ein gewisses Paradox: Je weniger nötig man Geld hat, desto leichter bekommt man es. Das liegt daran, dass Banken ein geringes Ausfallrisiko haben, wenn sie Kredite an Personen oder Unternehmen vergeben, die ein hohes Eigenkapital oder materielle Güter besitzen. Es lohnt sich daher, Eigenkapital anzusparen und Sicherheiten beim Kreditantrag anzugeben. Durch das Eigenkapital sinkt der Finanzbedarf und die Kreditinstitute greifen auf die Sicherheiten zurück, wenn ein Kreditnehmer seine monatliche Rate nicht mehr zahlen kann. Für diese Sicherheit sind die Geldgeber oft bereit, günstige Kreditkonditionen anzubieten. Sicherheiten können unterschiedliche Formen haben, gängig sind jedoch Immobilien, Autos und Wertgegenstände wie Schmuck.

Einen Kreditberater in Anspruch nehmen

Die Aufnahme eines Ratenkredites ist kein Hexenwerk, geht aber mit vielfältigen Aufgaben und einer Menge Bürokratie einher. Kreditnehmer müssen vielfältige Aspekte berücksichtigen, um ein Angebot zu finden, das zu ihnen und ihrem jeweiligen Anliegen passt. Das ist nicht für alle zu leisten. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, einen professionellen Kreditberater zu kontaktieren. Dieser hilft dabei, sich einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Faktoren zu verschaffen. Mit dessen Hilfe ist es meist leicht möglich, einen Ratenkredit zu finden, der zu den eigenen Ansprüchen perfekt passt und mit geringen Kreditzinsen einhergeht.

Fazit

Was auch immer der Traum ist, den man sich mit einem Ratenkredit erfüllen möchte, es lohnt sich, ihn rechtzeitig in Angriff zu nehmen. Es muss unbedingt genügend Zeit zur Verfügung stehen, um einen Anbietervergleich durchzuführen und einzelne Angebote einander gegenüberzustellen. Außerdem müssen häufig vielfältige Dokumente eingeholt und erstellt werden, um einen professionellen und überzeugenden Kreditantrag stellen zu können. Es ist deswegen dringend angeraten, nicht kurzfristig mit der Suche nach einem Kredit zu beginnen, sondern sich bereits dann darum zu kümmern, wenn die erste Idee zu einem bestimmten Projekt, eine Anschaffung oder einer Investition aufkommt.

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