Richtig heizen im Winter – worauf sollte beim Heizen geachtet werden?


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Das Winterwetter in Hamburg wird durch Kälte und Minusgrade geprägt. In der kalten Jahreszeit ist die richtige Beheizung besonders wichtig, um Schimmelbildung in den Räumlichkeiten zu verhindern und hohe Energiekosten zu senken.

Energie sparen durch korrektes Heizen und Lüften

Korrektes Heizen und Lüften ist die wichtigste Voraussetzung, um Feuchtigkeit an den Wänden und damit die Bildung von Schimmelsporen zu vermeiden. Für Kinder und Erwachsene mit empfindlichem Immunsystem erhöhen Pilzsporen das Risiko für Allergien und Reizungen der Atemwege. Damit sich kein Schimmel bildet und gleichzeitig Heizkosten eingespart werden, sollten die Wohnräume nicht überheizt werden. Durch richtiges Lüften gelangt frische Luft in die Räume, sodass die Luftfeuchtigkeit im idealen Bereich bleibt. Allerdings sollten die Fenster nicht für längere Zeit auf Kippstellung stehen, da auf diese Weise wertvolle Heizenergie verloren geht. Wenn zu lange oder zu häufig gelüftet wird, kühlen die Fensternischen aus, sodass beim anschließenden Aufheizen zusätzlich Energie verbraucht wird. Es wird empfohlen, jeden Raum abhängig von dessen Nutzung und Funktion zu lüften. Beim Fensterlüften müssen auch Faktoren wie die Geruchsbelastung und die Raumluftfeuchte beachtet werden. Eine Grundregel besagt, dass Schadstoffe und Feuchtigkeit, die sich im Raum gebildet haben, möglichst umgehend durch Lüften entfernt werden sollten. Damit beim Lüftungsvorgang im Winter nicht zuviel kalte Luft eindringt, sollte jeder Raum mehrmals täglich bei weit geöffnetem Fenster circa 5 bis 10 Minuten gelüftet werden. Dabei kann die erste intensive Stoßlüftung bereits morgens nach dem Aufstehen erfolgen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist zusätzliches Lüften erforderlich. Meist ist der relative Luftfeuchtigkeitsgehalt in Küche, Badezimmer und Duschraum besonders hoch. Wenn sich im Wohnzimmer zahlreiche Feuchtequellen (Pflanzen, Zimmerspringbrunnen) befinden, muss auch hier regelmäßig gelüftet werden. Spätestens wenn sich Wassertropfen an den Fensterscheiben bilden, ist es Zeit für eine Stoßlüftung. In der Küche kann beim Essenkochen oder Wäschewaschen in der Waschmaschine innerhalb kurzer Zeit viel Feuchtigkeit entstehen. Hohe Luftfeuchtigkeitswerte werden auch im Badezimmer nach dem Duschen oder Baden gemessen. Durch intensive Fensterlüftung können solche „Feuchtespitzen“ rasch entfernt werden. Zu lange sollten die Fenster jedoch nicht geöffnet bleiben, da sonst viel Energie aufgewendet werden muss, um die Raumtemperatur wieder auf ein angenehmes Niveau zu bringen.

Undichte Fenster und Türen erhöhen den Stromverbrauch

Fehler beim Lüften können den Stromverbrauch erheblich erhöhen und damit zu einer hohen Stromrechnung beitragen. Wer beim Heizen die Stromkosten senken will, muss umsichtig vorgehen. Oft wird versucht, die Energiekosten durch die Reduzierung der Raumtemperatur zu senken. In den eigenen vier Wänden zu frieren oder sich wärmer anzuziehen ist jedoch nicht immer die ideale Lösung. Oft müssen die Räume ordentlich beheizt werden, beispielsweise, weil Kinder im Haushalt leben. Auch ältere Menschen und Senioren fühlen sich in einer gut beheizten Umgebung wohler. Hohe Stromrechnungen sind nicht nur in Hamburg ein Problem. Seit der Öffnung des Strommarkts im Jahr 1998 gibt es eine Vielzahl von Stromanbietern und Stromtarifen, sodass ein Überblick beinahe unmöglich ist. Um hohe Stromrechnungen zu vermeiden, muss der Tarif zum individuellen Stromverbrauch passen. Ein Stromtarifvergleich stellt eine Möglichkeit dar, verschiedene Optionen zu vergleichen. Bei Bedarf kann ein Stromanbieterwechsel durchgeführt werden. Die Heiztemperatur hat ebenfalls einen Einfluss auf den Energieverbrauch. Wenn tagsüber niemand zu Hause ist, kann die Temperatur in den Räumen etwas gesenkt werden. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 20 und 22 Grad. Zu kalt sollte es in der Wohnung nicht werden, denn beim Aufheizen wird ebenfalls Energie verbraucht. Richtig heizen bedeutet, dass die Wärme möglichst im Raum bleibt. Durch undichte Fenster oder Türen geht oft viel Heizungsenergie verloren. Eine gute Wärmedämmung kann langfristig die Energiekosten erheblich senken. Der direkte Wärmeverlust über die Außenwand kann bereits durch eine Isolationsschicht, die unmittelbar hinter dem Heizkörper verläuft, vermieden werden. Dämmmatten mit oder ohne Aluminiumbeschichtung, die in Baumärkten zu finden sind, helfen, einen Wärmeverlust zu verhindern. Mit dem richtigen Dämmen kann der Wärmebedarf deutlich reduziert und Energie gespart werden. Bei ungenutzten Räumen sowie in der Küche genügt eine Temperatur von 15 bis 16 Grad. Die Türen zu wenig beheizten Zimmern sollten stets geschlossen bleiben. Programmierbare Thermostate sorgen dafür, dass die Wärmezufuhr den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann.

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