Ratgeber: Datenrettung in Hamburg

Es ist das Worst-Case-Szenario, das jeder Anwender fürchtet: Von jetzt auf gleich sind die Daten, die auf dem Computer, dem Laptop, dem Tablet oder dem Smartphone gespeichert wurden, weg. Unauffindbar. Unwiederbringlich. Weg. Welche Möglichkeiten es für Unternehmen und Privatpersonen in und um Hamburg gibt, verrät dieser Beitrag.

pixabay.com © Bru-nO (CC0 Public Domain)

Abbildung: Das Thema Datensicherheit ist für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen wichtig. Den Datenretter suchen beide auf, wenn sie Gefahr laufen, dass ihre Daten unwiederbringlich weg sind.

Hilfe vor Ort: die Datenretter aus Hamburg

Das Team von Recoverylab hat sich auf die Datenrettung in Hamburg spezialisiert. Sie erklären: „Wir retten Ihre Daten von defekten Festplatten, USB-Datensticks, Speicherkarten, DVD/ CD uvm. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bei der Wiederherstellung von sensiblen Unternehmens-Daten von beschädigten Datenträgern, sind wir in der Lage, schnell und zuverlässig auch Ihre Daten vollständig zu rekonstruieren. Ob bei Sturzschäden, Brandschäden oder Blitzschäden, uns ist es in den meisten Fällen möglich, Dateien und Ordner vollständig wiederherzustellen.“ Aufgrund jahrelanger Erfahrung wissen die Dattenretter, welche Rett-Manöver in Hamburg besonders häufig angefragt werden:

  • die Flash-Memory-Rettung, Wiederherstellen von Daten auf Sticks und Karten.
  • die HDD-Rettung, die Wiederherstellung von Daten auf externen und internen Festplatten.
  • die NAS-Datenrettung, Recovery von Daten auf dem NAS-Server.
  • die RAID-Rettung, die Wiederherstellung von RAID- und Serverdaten.
  • die Smartphone-Datenrettung, Mails, Fotos und Kontakten auf dem Smartphone wiederherstellen.
  • die SSD-Daten-Rettung, die Wiederherstellung von Daten auf SSD-Karten.

Um die Datenwiederherstellung möglichst reibungslos zu ermöglichen, raten die Datenretter zu dieser Verhaltensweise: Selbstversuche der Datenrettung sind meist kontraproduktiv und zerstören mehr Daten als gerettet werden können. Sobald der Datenverlust mit einer Geräuschkulisse verbunden ist (siehe mögliche Gründe für den Verlust von Daten im folgenden Abschnitt), ist eine Untersuchung im sogenannten Reinraumlabor meist zwingend erforderlich. Das selbstständige Öffnen der Platte hingegen ist keine gute Idee. Dieser Do-it-yourself-Versuch verringert die Erfolgsrate der Datenrettung deutlich. Wichtig ist immer eine Analyse vom Profi, also eine genaue fundierte Diagnose des betroffenen Datenträgers.

So kündigt sich ein möglicher Datenverlust an

Otto-Normalverbraucher, also tägliche Anwender ohne Profi-IT-Kenntnisse, können mit einem wachsamen Blick auf ihre Gerätschaften dem Totalausfall sogar ein Stück weit vorbeugen bzw. erste Indizien wachsam aufnehmen, um ggf. vor dem Totalausfall reagieren zu können. Indizien sowie häufige Gründe für einen Verlust wichtiger Daten sind diese:

  • Auch Missgeschicke wie das Überfahren von USB-Sticks, Smartphones und Festplatten sind häufige Gründe für einen Datenverlust.
  • Ein Datenproblem kann einen Anwender auch ereilen, wenn ganz aus Versehen die Delete-Funktion betätigt oder aktiviert wurde.
  • Der USB-Stick ist am Hub hängengeblieben oder ist gar angebrochen.
  • Die Festplatte ist auf einen harten Gegenstand gekracht, sie wird vom BIOS nicht mehr erkannt, zudem macht die Platte laute Geräusche.

Grundsätzlich reagieren Datenträger besonders empfindlich, wenn es enorm heiß, kalt oder gar nass ist. Insofern ist sowohl die starke Hitzeeinstrahlung zu vermeiden – ebenso wie das unfreiwillige Bad im Brunnen, in der Toilette oder gar im Pool.

Diese Schutzmaßnahmen können helfen

Die soeben erwähnten Gründe für einen Datenverlust haben im weitesten Sinne alle etwas mit einem Missgeschick oder dem Speichermedium an sich zu tun. Natürlich sind Daten auch immer der Gefahr ausgesetzt, dass ein Hacker Gefallen an der Zerstörung der Daten findet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik spricht diese Empfehlungen zur Prävention aus:

pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Public Domain)

Abbildung: Speichermedien sind grundsätzlich recht sensibel. Sie mögen es weder zu heiß noch zu kalt, auch Erschütterungen halten sie nicht stand.

1.) Ein trockener und kühler Lagerort ist der ideale Ort, um Datenträger zu verwahren. Direkte Sonneneinstrahlung ist eher kontraproduktiv.
2.) Eine funktionierende Anti-Viren-Software ist in jedem Fall eine gute Entscheidung. Eine Firewall kann dabei helfen, schädliche Software direkt abzuschirmen. Eine Software und eine Firewall können nur dann einen zuverlässigen Schutz gewährleisten, wenn sie auf dem aktuellsten Stand sind.
3.) Elektromotoren oder Lautsprecher können einem Speichermedium schaden. Von elektromagnetischen Strahlen ist besser Abstand zu halten.
4.) Mehrere Sicherungskopien vorzuhalten, ist in jedem Fall eine gute Idee. Diese sollten entsprechend ein-eindeutig beschriftet werden.
5.) Sensible Daten sollten passwortgeschützt sein. Tipps zum Erstellen sicherer Passwörter verraten IT-Experten in diesem Fachbeitrag.
6.) Separate Speicherorte für Programm- und Systemdateien sind eine gute Wahl. So lassen sich vor allem die selbst erstellten Dateien leichter regelmäßig speichern.
7.) Starke Erschütterungen der Speichermedien sind zu vermeiden. Kritisch sind Erschütterungen vor allem dann, wenn sie während des Betriebs passieren.
8.) Um zu verhindern, dass Daten „aus Versehen“ gelöscht werden, ist es sinnvoll, den Papierkorb manuell zu leeren und nicht automatisch. Das verhindert das irrtümliche Löschen wichtiger Daten und eine infolgedessen nötige Wiederherstellung der Daten.
9.) Wer bestehende Dokumente überschreibt, läuft Gefahr, diese irrtümlicherweise auch zu überspeichern. Ein direkter Klick auf die Funktion „Speichern unter …“ ermöglicht das Vorhalten von verschiedenen Versionen.
10.) Wer eine automatisierte Speicherung installiert hat, sollte regelmäßig überprüfen, ob diese auch eigenständig und zuverlässig prüft. Auch ist es wichtig, das Datenformat, in dem die Speicherung und Archivierung erfolgt, regelmäßig zu prüfen.

Recherchetipp: Weitere Tipps für Unternehmen und junge Startups hält dieser Ratgeber rund ums Thema Unternehmensgründung in Hamburg vor.

 

Abbildung 1: pixabay.com © Bru-nO (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Public Domain)

 
Kommentieren und bewerten