Haus des Geldes: ein spanischer Exportschlager auf Netflix


Kaum wurde die vierte Staffel des Netflix-Hits „Haus des Geldes“ veröffentlicht, sahen wir auch schon zahlreiche Reaktionen auf die neuen Folgen in den sozialen Medien. Der Hype um die spanische Heist-Serie scheint kein Ende zu nehmen. Was steckt hinter dieser Begeisterung der Zuschauer?

Photo by John-Mark Smith from Pexels
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Ein ewiger Hype um Haus des Geldes

„La Casa de Papel“ alias „Haus des Geldes“ zählt gegenwärtig zu den populärsten Netflix-Produktionen. Die Serie aus der iberischen Peninsula wurde in der ersten Woche nach der Veröffentlichung von 34 Millionen Netflix-Usern gestreamt und stieß „Stranger Things“ vom Thron. Sie fesselte damit, wie das Online Casino Betway berichtet, in 160 Ländern zahlreiche Serienfans an die Bildschirme. Überraschend war, dass die Produktion auch in einigen nicht-spanisch sprechenden Ländern wie Frankreich oder Indien den erfolgreichsten Serienstart aller Zeiten von Netflix ablegte. Interessant ist auch, dass das Outfit der Räubercrew einen regelrechten Kaufrausch auslöste. Im Elbenwald-Shop gingen Dalí-Masken und rote Overalls weg wie warme Semmeln. Kürzlich wurde die vierte Staffel veröffentlicht und erneut ist „Haus des Geldes“ eines der Topthemen der sozialen Medien. Wie schafft die Serie so viele Menschen jenseits der spanischen Grenzen zu begeistern?

Die Hintergründe der Popularität

Ein wichtiger Grund für die Popularität der Serie ist mit Sicherheit die detailverliebte und aufwendige Produktion. Bereits nach wenigen Szenen wird deutlich, dass die Macher den Geldhahn aufgedreht und keine Mühen gescheut haben. Das Innere des Geldhauses wurde zum Beispiel komplett selbst erstellt. Um besondere Szenen zu drehen, wurde das Set mehrmals umgebaut. Allein die Pilotfolge wurde 52 Mal gedreht.

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Weiterhin überzeugt die Produktion mit großartiger Charakterbeschreibung, eine Eigenschaft von der Serien wie „Grey`s Anatomy“, „Gilmore Girls“ oder „Game of Thrones“ bereits in der Vergangenheit profitiert haben. Am Anfang werden die Zuschauer von „Haus des Geldes“ mit recht überzeichneten Charakteren konfrontiert. Doch im Verlauf der Geschichte werden diese mit Tiefgang versehen. Zuschauer lernen die Freuden und Ängste sowie die Weltanschauung der Protagonisten kennen. Die Beziehungen zwischen den Bandenmitgliedern werden ausgebaut, während ihre Motive mit Hintergrundinformationen bereichert werden. Für besonders emotionale Momente sorgt die komplizierte Beziehung zwischen Moskau und Denver. Hinzukommen Liebschaften, die innerhalb der Mission für ihr Überleben kämpfen. Alle Rollen wurden wie auf MoviePilot zu sehen von talentierten Schauspielern besetzt. In keiner Sekunde gibt es Zweifel an der Authentizität der Protagonisten.

Neben der aufwendigen Produktion und den spannenden Charakteren begeistert „Haus des Geldes“ mit einer Handlung, deren Spannungsbogen selten abflacht. Die Serie gehört zu den seltenen Exemplaren der Unterhaltungswelt, an der man sich Episode für Episode die Fingernägel abknabbert. Actionreiche Szenen werden mit intelligenten Ideen, Plot-Twists und Cliffhangern kombiniert, so dass Fans kaum daran denken, ihre Bildschirme abzuschalten.

Die Erfolgsformel von „Haus des Geldes“ liegt damit klar auf der Hand. Seit vier Staffeln schaffen die Macher, durch eine aufwendige Produktion, eine detaillierte Charakterdarstellung und ein intelligentes Drehbuch den Hype um die Serie mit Erfolg aufrechtzuerhalten. Falls im Abendprogramm oder am Wochenende gemütliche Stunden zu Hause geplant sind, sollten die Wenigen, die die Serie noch nicht gesehen haben, einen Blick auf die erste Folge wagen. Doch aufgepasst, Binge-Watching steht auf dem Programm.

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