Der Wandel der Reeperbahn


Foto: HamburgPortal

 
„Auf der Reeperbahn nachts um halb 1….ob du ein Mädel hast oder auch keins…“ – wie dieses urige Lied weitergeht, wissen wohl die meisten Menschen, besonders im Norden. Und auch all diese Menschen wissen, was sich auf der Reeperbahn sonst noch alles so abspielt. Denn der Kiez von St. Pauli ist bekannt wie ein bunter Hund und berüchtigter als das Oktoberfest. Nun, vielleicht war das alles mal so. Denn heute erstrahlt der Bereich fast schon in einem neuen Glanz. Die Reeperbahn scheint sich in den letzten Jahren durchaus gewandelt zu haben, weg vom Rotlichtglanz und hin zu einer Ecke, wo man noch das wirkliche wahre Hamburg kennenlernen darf.

Mehr als nur Herbertstraße

Klar, wer mal zu Besuch in Hamburg ist, der sollte sich die sündigste Meile der Welt nicht entgehen lassen. Denn auch wenn man vielleicht den Grundgedanken dahinter ein wenig verwerflich findet, es ist das Normalste der Welt. Wie dem auch sei: die Reeperbahn ist mehr als nur die Herbertstraße und leicht bekleidetes Personal. Denn hier findet man auch einige der spannendsten Casino Läden der Stadt und Region – es passt ja auch einfach zur Stadt. Mit den vielen Häfen kommt immer eine Menge Publikum an die Elbe auf der Suche nach guter Unterhaltung. Hier findet man sie. Allerdings findet man hier auch einen Teil Kultur, der im restlichen Teil der Elbmetropole vielleicht so nicht mehr zu erkennen ist – die Verbindung zu einer Vergangenheit, die stets einfacher und freier wirkte. Daher überrascht es nicht, dass man sich von der Schanze auf den Weg nach St. Pauli oft fragt, wo die Zeit geblieben ist. Hier geht nämlich alles noch ein wenig gemütlicher zu. Cafés lassen einen ausbremsen, man kann hier sitzen und sich die ganze Welt in wenigen Straßen ansehen – auch das ist einzigartig in Deutschland. Zusammengefasst also: Auf dem Kiez ist die Welt noch in Ordnung, weil sie sich nur wenig verändert. Denn es sind vorwiegend die Menschen, die hier für Veränderungen sorgen.

Neue Geschäftsideen und Künstler Tür an Tür

Hamburg hat schon immer Menschen aus der ganzen Welt angezogen. Denn die Stadt hat ein Händchen dafür, mit jungen Leuten neue Dinge auf die Beine zu stellen. So auch auf der Reeperbahn, wo man immer öfter kleine Geschäfte und Geschäftsideen findet, die das Straßenbild verfeinern. Aber auch bei den digitalen Medien ist Hamburg ganz vorn mit dabei, wenn man sich besonders mal die Unterhaltungsbranche ansieht. Hier werden immer wieder Slot Spiele aus der Hansestadt in die Welt geschickt, mit steigendem Erfolg. Da die Unis hier auch verstärkt darauf bauen, Menschen mit einer Affinität für IT und Spielekultur, aber auch Künstler. Besonders der Bereich rund um die Landungsbrücken zieht dabei immer wieder Künstler an, auch mal auf der Reeperbahn auszustellen. Das hilft, dem ganzen Kiez einen neuen Anstrich zu verleihen und das bedeutet im Umkehrschluss, dass neue Menschen ein Interesse daran finden, den einstmalig anrüchigen Teil der Alsterstadt neu zu entdecken. Und das hilft auf Dauer allen – der Stadt, den Einwohnern und auch den Besuchern eines Bezirks, der von seiner Geschichte lebt, aber eine neue Zukunft sucht.

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