Sauberes Hamburg – so geht blitzblank in der Hansestadt


Die Perle im hohen Norden blinkt nicht nur durch die unzähligen Fensterflächen der Elbphilharmonie Es stinkt manchmal im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Himmel und Müllberge türmen sich in einigen Stadtteilen. Eine Anschrift in Hamburg macht dabei sogar der Post Angst: Roßberg 33 und 35. Die Hygienezustände in den Häusern lassen nicht nur zu wünschen übrig, sondern führen auch dazu, dass sich die Post weigert, Zustellungen vorzunehmen. Auch erfahrene Gebäudereiniger stoßen hier an ihre Grenzen. Dennoch sorgen sie dafür, dass sich die Hansestadt in anderen Stadtteilen von seinen schönsten und saubersten Seiten zeigt.

1.100 Fensterscheiben reinigen – 3 x pro Jahr macht sich die Elbphilharmonie schön

Fenster putzen gehört mit Sicherheit nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen einer jeden Hausfrau. Wohl dem, der dabei helfende Unterstützung durch Profi-Reiniger hat. Manchmal geht es aber auch gar nicht anders, denn wer putzt schon in schwindelerregender Höhe gern über tausend Fensterscheiben?

Dreimal im Jahr ist die Reinigung der 16.000 m² Fensterfläche der Elbphilharmonie notwendig und das übernehmen höhenerprobte Profis. Eingehängt und gesichert an langen Seilen reinigen Industriekletterer die Fensterscheiben in 110 Meter Höhe. Nichts für schwache Nerven, aber mit dem wohl schönsten Ausblick in der Hansestadt.

Wer zu Hause ebenso den Durchblick ohne großen Aufwand haben möchte, kann sich ebenfalls von Reinigungsfachpersonal unterstützen lassen. In der Hansestadt gibt es zahlreiche alteingesessene Experten, wie beispielsweise die Katzer GmbH, die bereits seit 1981 führender Spezialist im Gebäudemanagement und der Gebäudereinigung in Hamburg ist.

Bild von Praxis_Porsch auf Pixabay
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Reinigungsprofis bei der Arbeit: Auch in Hamburg sorgen die Profi-Gebäudereiniger dafür, dass die Fassaden von Elbphilharmonie und Co. stets blitzen.

Fachpersonal wird auch dringend gebraucht, denn Hamburg hat viel Reinigungsbedarf. Immer wieder werden illegale Graffitis an Wände gesprüht und müssen dann aufwendig entfernt werden. Herkömmliche Haushaltsreiniger versagen hier schnell, sodass Profis ranmüssen. Reinigungsprofis übernehmen auch sämtliche Industriereinigungen, beispielsweise von Industrie- und Produktionsanlagen, wie am Hamburger Hafen.

Reinigungskräfte sind nicht nur für die Gebäude am Hamburger Hafen und in anderen Stadtgebieten gefragt, sondern ebenso als Reiniger für Yachten und Schiffe. Sie haben die Aufgabe, Oberflächen (beispielsweise Kristallglas, Edelmetalle, Leder, Seide oder Kaschmir) fachmännisch von Rückständen zu befreien und sind dabei immer auf dem Wasser unterwegs. Im Hamburger Hafen machen jährlich Tausende Yachten und Kreuzfahrtschiffe halt, die immer wieder eine Frischekur benötigen. Auch auf den Werften in Hamburg Hafen ist fachmännische Reinigung gefragt, denn hier liegen immer wieder Schiffe auf dem Trockendock, um instandgesetzt zu werden.

Kann jeder Reinigungskraft in Hamburg werden?

Bei all den vielseitigen Einsatzgebieten stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten eine Reinigungskraft überhaupt besitzen muss: Superkräfte? Fast, zumindest sollte Reinigung Fachpersonal mit den chemischen Superkräften der verschiedenen Reinigungsmittel umgehen können. Schließlich erfordern die zahlreichen Oberflächen und Texturen eine individuelle, fürsorgliche Behandlung. Der Graffiti-Entferner kann beispielsweise nicht für feine Materialien wie Seide oder Kaschmir genutzt werden, wie sie häufig bei Boot-Innenausstattungen verbaut sind.

Außerdem sollte gutes Reinigungspersonal flexibel sein, denn das Reinigungsspektrum ist es auch. Private Haushalte, öffentliche Behörden, Museen und andere Einrichtungen – Hamburg ist äußerst facettenreich, auch bei den Verschmutzungen. Wer als Industriereiniger arbeiten möchte, muss zusätzliche Eigenschaften mitbringen, beispielsweise Fachkenntnis im Umgang mit Spezialmitteln sowie vielleicht sogar Höhentauglichkeit.

Bild von Alterio Felines auf Pixabay
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Auch in Innenräumen sorgt das Reinigungsfachpersonal dafür, dass Staub rückstandslos entfernt, Oberflächen gereinigt und der Boden gewischt ist.

Der Beruf des Gebäudereinigers ist ein Handwerk und wird in Deutschland und Österreich als anerkannter Ausbildungsberuf angeboten. Während der dreijährigen Ausbildungszeit lernen die Azubis den Umgang mit verschiedenen Reinigungsmitteln und Utensilien. Währenddessen können sich die Auszubildenden auf Wunsch spezialisieren oder später durch ihre ausübende Tätigkeit in einem bestimmten Reinigungsgebiet zum Profi werden.

Industriereiniger beispielsweise benötigen häufig eine Schutzausrüstung bei der Ausübung ihrer Arbeit. Diese richtig anzulegen und zu nutzen, sollte erlernt werden, um Sicherheitsrisiken durch die falsche Anwendung zu vermeiden. Ein klassischer Gebäudereiniger, der beispielsweise ausschließlich Innenräume von Schulen oder privaten Haushalten säubert, braucht derartige Schutzausrüstungen und die Versiertheit im Umgang mit ihnen meist nicht.

Hamburgs spezielle Anforderungen an Gebäudereiniger: hohe Häuser und altehrwürdige Fassaden

Hamburg ist aufgrund seiner architektonischen Impressionen bei vielen Touristen äußerst beliebt. Die Speicherstadt oder die Landungsbrücken auf St. Pauli ziehen jährlich Millionen Besucher in ihren Bann. Doch was kaum jemand weiß: Die Fassaden der Hansehäuser bedürfen einer besonders intensiven Pflege. Damit der Backstein auch nach Jahrzehnten noch in seiner wunderschönen Farbe erstrahlt, ist regelmäßig eine aufwendige Reinigung in luftigen Höhen notwendig.

Die verwinkelten Giebel und hohen Fassaden müssen mit speziellen Reinigungsmitteln und viel Liebe zum Detail gesäubert werden. Das ist kein Job für schwache Nerven oder Reinigungsmuffel. Auch im Inneren der Gebäude müssen die Spuren der Besucheranträge regelmäßig beseitigt werden. Das Miniaturwunderland beispielsweise macht regelmäßig Reinigungsaktionen auf der riesigen Ausstellungsfläche. Die mehr als 15.000 m Schienen werden mittlerweile aber nicht mehr per Hand geputzt, sondern mithilfe fahrender Reinigungszüge.

Damit Hamburgs Innenstadt und die Parks immer im besten Licht erstrahlen, kümmern sich bei der Stadtreinigung Hamburg mehr als 3.000 Mitarbeiter um Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet. Häufig eine besonders aufwendige Aufgabe, denn in den Parks gibt es vor allem nach langen Party-Nächten viel einzusammeln und aufzuräumen. Die wieselflinken Reiniger bleiben aber häufig unbemerkt, denn sie verrichten ihre Arbeit meist dann, wenn kaum jemand auf den Beinen ist, in den frühen Morgenstunden.

Reinigungsspezialisten auch für plötzliche
Wintereinbrüche zuständig

Die Riege der Spezialisten für Reinigung und Gebäudemanagement in der Hansestadt umfasst unzählige Dienstleistungen. Dazu gehören nicht nur klassische Reinigungsarbeiten bei Behörden, in Büros, Einkaufszentren, bei Industrie und Handel, öffentlichen Einrichtungen Co. Die Profis kümmern sich auch darum, dass der Schnee von Hamburgs Straßen verschwindet.

Glätte, Eis und Schnee sind auch in Hamburg keine Seltenheit. In den letzten Jahren gab es in Hamburg in den Wintermonaten zwischen ein bis fünf Schneetagen, deutlich weniger als in anderen Regionen. Doch wenn die Flocken in Hamburg erst einmal fallen, hat das oftmals verheerende Auswirkungen. Durch den eisigen Wind der See kommt es nicht nur zu Schneeverwehungen, sondern auch zu eisigen Temperaturen. Da ist rasches Handeln gefragt, damit Gäste und Einwohner der Hansestadt nicht auf die Nase fallen oder auf den Straßen eine wahre Schlitterpartie mit hohem Unfallpotenzial erleben.

Bilder

Abbildung 1: pixabay.com @ Praxis_Porsch (CC0 Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com @ Alterfines (CC0 Creative Commons)

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