Mehr Insolvenzen in Hamburg – entgegen dem Bundestrend


In Hamburg mussten im vergangenen Jahr 925 Unternehmen aufgeben und Insolvenz anmelden. Das waren 18 Unternehmen mehr als im Vorjahr und damit ein leichter Anstieg von zwei Prozent. In Deutschland insgesamt ging die Zahl der Insolvenzen dagegen zurück, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bürgel meldet. Bundesweit sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2014 um 8,2 Prozent auf nunmehr 24.549 Insolvenzen.

Unternehmensberatung in Hamburg begleitet bei strategischer Neuausrichtung

Viele Unternehmen müssen in den ersten zwei Jahren aufgeben. Mehr als ein Drittel der Insolvenzen (bundesweit) trifft allerdings etablierte Unternehmen, die bereits zehn Jahre und länger am Markt sind. In diesen Fällen führen oftmals interne Faktoren zur Insolvenz: Eine Anpassung an den Markt und an veränderte Kundenanforderungen wird zu spät angestoßen oder missglückt. Die Unternehmensberater Schultz & Partners (www.schultz-partners.de) begleiten daher die Unternehmen frühzeitig und stetig bei ihrer strategischen Neuausrichtung und unterstützen falls nötig die Restrukturierung.
Langfristig schützt dieses Vorgehen die Unternehmen. Gerade in Hamburg sind die Schäden durch Insolvenzen sehr hoch – die Experten beziffern die Forderungen aus Insolvenzen in Hamburg auf mehr als drei Milliarden Euro. Gefahr kann auch von der Insolvenz eines Kunden- oder Partnerunternehmens ausgehen – dies ist der gefürchtete Domino-Effekt. Eine strategische Neuausrichtung sollte das Unternehmen so aufstellen, dass das Unternehmen nicht von einem Unternehmen so abhängig ist, dass es im Fall eines Falles mit in den Strudel gezogen wird.

Hamburg-Mitte und Altona vorn

Hamburg AltonaUnternehmensberater unterstützen Unternehmen, die vor einer Neuausrichtung stehen, indem sie Strategien und Prozesse hinterfragen. Sie helfen dabei, die Ziele konkret zu formulieren und die gesamte Organisation darauf auszurichten. Das kann das Produktportfolio betreffen, die Fertigungsprozesse, die Kommunikation zum Markt und oft auch alle Bereiche zusammen. Die meisten Hamburger Insolvenzen gab es übrigens in Mitte (291), gefolgt von Altona (204) und Hamburg-Nord (121). Die Gründe, die zur Insolvenz führten, sind so unterschiedlich wie die einzelnen Betriebe. Ein paar klassische Ursachen lassen sich aber doch nennen: eine mangelhafte Kapitalausstattung, falsche Markteinschätzung, Fehlinvestitionen oder eine fehlerhafte Struktur des Unternehmen zusammen mit Standortproblemen. Solche Situationen sind tatsächlich auch typische Einsatzgebiete für die Unternehmensberatung.

 

kr/as hamburgportal

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