Gründung eines Gastronomiebetriebs


Gründung eines Gastronomiebetriebs in Hamburg – Wer unterstützt das Vorhaben?

©istock.com/goldhafenDie Gründung eines Gastronomie- betriebes in Hamburg ist für die meisten Gastronomen der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei sind wichtige Schritte einzuhalten, wie die Findung guter Räumlichkeiten, die Erstellung eines Businessplans, Finanzierungen über Kreditinstitute und das Beibringen aller erforderlichen Bescheinigungen. Außerdem muss der neue Gastronom im Vorfeld einige Anmeldungen vornehmen und Kontakt mit dem Finanzamt aufnehmen. Welche Berufssparten stehen bei alledem unterstützend zur Seite?

Rechtsanwalt

Der Rechtsanwalt hilft bei der Gründung im juristischen Bereich. Er hilft beim Aufsetzen komplizierter Verträge, wie beispielsweise Gesellschafterverträge für eine GmbH, KG oder OHG. Auch wenn ein Gründer zu Beginn noch keinen Anwalt benötigt, ist es wichtig zu wissen, wo er einen Anwalt finden kann. Die meisten Anwälte haben sich auf ein Gebiet spezialisiert. Die Hamburger Kanzlei Kobrel ist zum Beispiel ein Anwalt mit vielen Schwerpunkten, der russisch spricht und sich auf GmbH Gründungen für Angehörige der GUS-Staaten spezialisiert hat. Früher oder später sollte jeder Betrieb einen Ansprechpartner haben, an den er sich bei rechtlichen Fragen wenden kann.

Steuerberater

Es gibt in Deutschland kein Gesetz, welches Gründer oder Unternehmen verpflichtet, einen Steuerberater zu engagieren. In einigen Fällen – besonders dann, wenn der Gründer keine kaufmännische Erfahrung besitzt – ist es ratsam, einen selbstständigen Buchhalter oder Steuerberater zu konsultieren. Nicht nur bei Unwissen, sondern vor allem auch in stressigen Zeiten, ist ein Steuerberater meist eine Investition, die sich lohnt.

Für die Gründung selbst, der Anmeldung beim Gewerbeamt und zur Preiskalkulation ist kein Steuerberater erforderlich. Unumgänglich ist der Gang zum Steuerberater jedoch, wenn der zukünftige Gastronom noch nicht weiß, welche Unternehmens-Rechtsform sich für ihn aus steuerlicher Sicht am besten rechnet.

Unternehmensberater

Ein Unternehmensberater muss im Gegensatz zum Steuerberater nicht Kammermitglied oder Mitglied einer Berufsvereinigung sein. Das bedeutet, dass er von staatlicher Seite nicht auf seine Qualität hin geprüft wurde, denn jeder kann Unternehmensberater werden – egal welche Ausbildung er besitzt.

Dennoch sind Unternehmensberater für bestimmte Aufgaben im Existenzgründungsbereich gut geeignet. So beispielsweise für:

  • Preiskalkulationen
  • Marktanalysen
  • Konkurrenzanalysen
  • Standortanalysen

Tipp: Um einen guten Unternehmensberater zu finden (das gilt übrigens auch für den Steuerberater) sollten sich Existenzgründer Referenzen einholen und sich über die fachliche Qualifikation und Eignung erkunden.

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