Henstedt-Ulzburg

Henstedt-Ulzburg ist die größte Gemeinde Schleswig-Holsteins ohne Stadtrecht. Entstanden ist sie im Jahr 1970 aus den drei Götzberg, Henstedt und Ulzburg. Etwa 27.000 Menschen leben und arbeiten hier auf einer Fläche von knapp 40 km².

 

Die Gemeinde befindet sich etwa 15 km nördlich von Hamburg und liegt direkt an der A7. Aufgrund ihrer Entstehung aus drei eigenständigen Ortschaften weist sie in ihrer Struktur interessante Unterschiede auf. Der Ortsteil Ulzburg stellt das Zentrum der Gemeinde. Hier befinden sich das Rathaus sowie der Bahnhof, das Ulzburg-Center und ein Gymnasium. Die Hamburger Straße, die das Zentrum durchquert, ist recht stark befahren. Henstedt dagegen hat seinen ländlichen Charme bewahren können. In der Ortsmitte befindet sich der durchaus pittoreske Teich "Wöddel", die Verkehrsanbindung nach Henstedt findet mit Bussen statt.

In Henstedt-Ulzburg entspringen die beiden Flüsse Alster und Pinnau, ein interessantes Ausflugsziel für Besucher. Auch die Windmühle in Götzberg, erbaut im Jahr 1877, ist einen Besuch wert. Die Technik des "Galerieholländers" ist gut erhalten, der Verein Götzberger Mühle e. V. trägt für die Restaurierung Sorge. In Götzberg befindet sich außerdem ein bekanntes Trödelgeschäft. In der Nähe des Ortsteils Henstedt-Rhen lädt ein schönes ursprüngliches Moorgebiet zum Spazierengehen ein.

In Henstedt-Ulzburg, einem Ort nahe Hamburg, leben ca. 27.189 Einwohner auf einer Fläche von 39,00 km², das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 697 Einwohnern / km².