Verkehrschaos wegen Siebauarbeiten auf der A7 und A23

Hamburg, den 27.11.2013 um 10:28 Uhr


Durch Probleme bei Sielbauarbeiten am Dienstagabend in der Nähe der Brücke Niendorfer Gehege kam es am heutigen Mittwoch zu einem Verkehrschaos auf der A7 und der A23. Die A7 staute sich ab Henstedt-Ulzburg bis zum Autobahnkreuz auf gut 20 Kilometern. Bei der A23 begann der Stau ab Tornesch und kam auf stattliche 12 Kilometer.

Superstau auf der A7 und A23 wegen SielbauarbeitenAm Dienstagabend kam es bei Sielbauarbeiten von Hamburg Wasser in Höhe der Autobahnbrücke Niendorfer Gehege zu Problemen. Die Bauarbeiten stießen auf ein ungewöhnliches Hindernis und mussten vorerst unterbrochen werden. Das gefundene Hindernis muss nun erstmal ausgegraben werden.  Die Bergung erfordert unter anderem eine Öffnung der A7-Fahrbahn.

Durch die dafür notwendige Teilsperrung der A7 staute sich der Verkehr auf der A7 und der A23 massiv. Die Autobahn ist zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Hamburg-Stellingen seit Dienstag 20 Uhr auf einen Fahrstreifen verengt. Zusammengerechnet kamen die beiden Autobahnen heute Morgen auf 22 Kilometer Stau. Auch Umleitungen über Landstraßen und Sädte (Pinneberg, Stellingen, Quickborn, Bönningstedt) waren hoffnungslos überlastet.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg und Schleswig-Holstein stellten sich unverzüglich auf die Situation ein und stellten zusätzliche Züge ab. Berufspendlern wird ein Ausweichen auf S-Bahn, U-Bahn und den AKN empfohlen. Die Hamburger Hochbahn erhöht auf mehreren Strecken die Taktung ihrer Züge.

Der Busverkehr wird naturgemäß unter dem Verkehrschoas leiden, mit längeren Fahrzeiten im Fahrbereich rund um das Niendorfer-Gehege ist zu rechnen.

Beseitigung des Hindernisses – Verkehrssituation in den kommenden Tagen

Wie lange die Bergung des Hindernisses andauern wird, ist bisher nicht vorherzusehen. Das Unternehmen Hamburg Wasser geht aber derzeit davon aus, dass ab dem 28.11. dem Verkehr Richtung Süden eine zusätzliche Spur bereitstehen wird. Die Baufirma versucht mit verlängerten Arbeitszeiten und Spezialmaschinen der sehr unangenehmen Baustelle an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Großraum Hamburg auf den Leibe zu rücken. Für die Spezialbohrmaschine sind bereits ein neuer Bohrkopf und neue Schneidezähne bestellt worden.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verkehrssituation in den kommenden Tagen entwickelt wird. Fest steht jedoch, dass es auch am Donnerstag zu erheblichen Beeinträchtigungen auf der A7 und A23 kommen wird.

ph - hamburgportal

 
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