Hamburger SV: Trotz van der Vaarts Rückkehr immer noch Probleme

Hamburg, den 19.09.2012 um 10:16 Uhr


Trotz van der Vaarts Rückkehr hat der Hamburger SV immer noch Probleme.„Es ist noch ein langer Weg", sagte Rafael van der Vaart nach der 2:3 Niederlage des Hamburger SV bei Eintracht Frankfurt. Noch lange ärgerte er sich über die unnötige Pleite. Selbst nach Rückkehr des beliebten Niederländers zum HSV, hat der Sportverein immer noch Probleme in der Verteidigung. Sportchef Frank Arnesen hält den Abstiegskampf nur für eine Momentaufnahme. Allerdings ließen die Spieler, besonders in der Anfangsphase am letzten Sonntag, ihre Bundesliga-Tauglichkeit vermissen. Selbst van der Vaart gestand sich die ersten 20 Spielminuten als Alptraum ein.

Van der Vaart war bereits vor der Rückkehr klar, dass es nicht leicht werden würde, den HSV wieder auf die richtige Spur zu bringen. Nach dem Spiel bei Eintracht-Frankfurt wurde ihm jedoch bewusst, wie schwer diese Aufgabe wirklich werden würde. Ernüchtert sagte er selbst: „Wenn wir gegen Dortmund genauso spielen wie in den ersten 20 Minuten, bekommen wir gleich drei Gegentore."

Diese Befürchtung hielt ihn jedoch nicht davon ab, innerhalb der Mannschaft Zuversicht zu verbreiten. Wie ein Messias forderte er sein Gefolge auf: „Wir sollten alle in den Spiegel schauen und uns fragen, ob wir unser Maximum abgerufen haben." Doch nicht jeder ist von van der Vaart überzeugt, so beispielsweise die Frankfurter Gegenspieler Bastian Oczipka und Sebastian Rode: „Rafael ist kein Messias. Er allein kann es nicht richten. Es ist eine zu große Last für ihn." „Beim HSV dreht sich alles um van der Vaart, das ist nicht leicht für ihn. Bei uns dreht es sich um alle elf, da sticht keiner hervor. Das ist ein Vorteil."

Einen Abstieg des HSV befürchtet van der Vaart jedoch nicht. Dafür sei es noch viel zu früh in der Saison. Es hätten lediglich einige Mannschaftsmitglieder Angst Fehler zu machen. Unter solch großem Druck mache man oft das Falsche. Dies würde aber intern angesprochen werden. Der Rückkehrer bleibt somit trotz Fehlstart optimistisch: „Am Sonnabend wollen wir den Fans zeigen, dass wir eine echte Mannschaft sind. Ich freue mich auf mein erstes Heimspiel nach vier Jahren. Wir sind sicherlich nicht Favorit. Aber wir werden unglaublich Gas geben. Im Fußball ist nichts unmöglich. Vielleicht können wir ja den Meister schlagen."

nh - hamburgportal

 
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