Hamburg, den 31.05.2012 um 09:57 Uhr
Beim Prestige-Bauprojekt Elbphilharmonie kommt wahrscheinlich schon bald Bewegung in die Planung und Realisierung. Obwohl das von der Stadt gestellte Ultimatum an den Baukonzern Hochtief wahrscheinlich ergebnislos auslaufen wird, besteht Hoffnung, dass sich beide Seiten demnächst einigen und der Bau fortgeführt werden kann.
Am heutigen Abend, um 24 Uhr, läuft das Ultimatum der Stadt Hamburg gegenüber dem Hochtief Baukonzern aus. Bis dahin gibt die Stadt dem Baukonzern Zeit, die Arbeiten wieder aufzunehmen. Hochtief hatte die Bauarbeiten im September eingestellt, weil der Konzern Bedenken bezüglich der Statik der Elbphilharmonie hat. Die Stadt hingegen konterte mit mehreren Gutachten, die bestätigen, dass die Statik sicher sei.
Das Projekt Elbphilharmonie ist inzwischen mehrere Jahre im Verzug, eine Fertigstellung ist nicht vor 2014 in Sicht. Es ist zudem davon auszugehen, dass auch das geplante Budget überzogen wird. Ein Problem bei der Realisierung der Elbphilharmonie ist, dass Baufirma und Architekten in keinerlei vertraglicher Beziehung zueinander stehen und sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben. Die Stadt denkt darüber nach, beide Aufgaben in eine Hand zu geben.
Nach intensiven Gesprächen zwischen Stadt und Baukonzern scheint nun eine Einigung in Sicht: Die Dach-Konstruktion wird nun in Kürze vom Konzern Hochtief abgesenkt, dadurch ist auch die allgemeine Wiederaufnahme der Bauarbeiten möglich.
ph - hamburgportal
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