Hamburg, den 23.10.2011 um 12:59 Uhr
Dank Spieler Petric gelang es Fink in seinem ersten Spiel als HSV-Trainer den letzten Tabellenplatz zu verlassen und gegen den Vfl Wolfsburg ein Remis herauszuholen. Die Hamburger können sich über das Spielergebnis von 1:1 auf jeden Fall freuen.
Schon nach 65 Sekunden zappelte es im Tor von Jaroslav Drobny. 54.378 Zuschauer in der Imtech-Arena sahen wie Mario Mandzukic seine Mannschaft in der 2. Minute in Führung brachte. Allerdings schockte dieses Gegentor den HSV nicht, sondern rufte eine Trotzreaktion hervor. Die Mannschaft um Trainer Thorsten Fink beeindruckte durch ein schnelles Umschalten von einer 4-2-2 Formation auf eine Art 3-3-2-2. Dies führte zwar für Petric (22./41.) und Guerrero (37.) zu Großchancen, doch schuf es für Wolfsburg auch zahlreiche Freiräume. So ist es vor allem in der ersten Halbzeit Drobny zu verdanken, dass der HSV nicht in einen höheren Rückstand geraten ist. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte es zur Halbzeit schon Unentschieden stehen können.
Nach der Halbzeit kam es dann zum entschlossenen Angriff des HSV's. Man konnte förmlich erahnen, wie die Halbzeitansprache von Thorsten Fink ausgesehen haben muss. In der 47. Minute fiel Dennis Diekmeier im Strafraum der Wolfsburger, was von Schiedsrichter Günther Perl nicht weiter geahndet wurde. Es dauerte schließlich bis zur 56. Minute, bis Petric den Ball nach Vorlage von Kacar an am VFL-Keeper Begnalio vorbeibringen konnte. Zunächst hatte das Fink'sche Offensivspiel der Hamburger weiter bestand, doch es entstanden immer wieder Großchancen durch Konter, wie in der 64. Minute durch Mandzukic. Am Ende ging dem HSV die Luft aus, sodass Wolfsburg wieder mitspielen konnte. Nach einer letzten Offensive des HSV's in den Schlussminuten, trennten sich beide Manschaften mit einem Unentschieden.
Der Punkt bewirkt, dass der HSV seine Rote Laterne abgeben konnte, allerdings werden in Hamburg momentan eher Siege gebraucht. Nun setzt sich die Hoffnung in dem vielversprechenden Offensivspielkonzeptes von Thorsten Fink fest. Wolfsburg befindet sich weiterhin im tristen Ligamittelfeld auf Platz 11. Weniger als die eigentlichen Ansprüche von Felix Magath sein sollten.
ph - hamburgportal
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