Per Weiterbildung die eigenen Aufstiegschancen verbessern

 
Viele Menschen sind mehr oder weniger glücklich in ihrem gelernten Beruf. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich nicht auch zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich auch bei einem aktuellen Beschäftigungsverhältnis noch weiter zu verbessern und in der Hierarchie aufzusteigen. Dafür stehen Arbeitnehmern zahlreiche Möglichkeiten offen.

Welche Möglichkeiten der Weiterbildung gibt es?

Eine Möglichkeit ist die Fortbildung über öffentliche oder private Weiterbildungsinstitute. Hier können – je nach Angebot – entweder allgemeine oder spezielle Fortbildungen absolviert werden. Als allgemein wäre zum Beispiel die Weiterbildung im sprachlichen Bereich zu sehen. Nicht selten werden zum Beispiel Grundkenntnisse in Englisch verlangt, um mit internationalen Geschäftspartnern kommunizieren zu können. Je nach Unternehmensausrichtung können jedoch auch Spanisch oder Französisch relevant sein.

Auch berufsständische Kammern bieten häufig den Service, kürzere Seminare zu berufsrelevanten Themen mitzuerleben. Zum Beispiel kann das die Industrie- und Handelskammer, die Steuerberaterkammer oder die Ärztekammer sein. Manchmal reicht es sogar aus, wenn das eigene Unternehmen Mitglied einer dieser Kammern ist, um kostenlos an angebotenen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Eine dritte Möglichkeit der Weiterbildung ist das Studium. Grundsätzlich ist es schwierig, mit einer Festanstellung ein gewöhnliches Studium an einer regulären Universität zu absolvieren. Allerdings bieten zahlreiche Fernuniversitäten an, die Kurse per Podcast und zugesendeter Literatur von zu Hause aus zu absolvieren. Meist gibt es hierbei nur wenige Pflichtveranstaltungen, die tatsächlich vor Ort besucht werden müssen. Entsprechend kann fast ausschließlich neben der Arbeit zu Hause gelernt werden. Allerdings ist auch nicht für jeden ein Fernstudium geeignet, da eine Menge Motivation und Selbstdisziplin erforderlich sind, um sich neben einem Vollzeitjob noch intensiv mit der eigenen Weiterbildung zu befassen.

Den Arbeitgeber mit einbeziehen

In vielen Fällen ist es eine gute Idee, den eigenen Arbeitgeber bei Fortbildungsplänen mit einzubeziehen. Eine Weiterbildung bedeutet nämlich nicht automatisch, dass man anschließend sein Glück in einem neuen Unternehmen versuchen muss. Stattdessen können auch Aufstiegschancen im eigenen Unternehmen bestehen – wenn der Arbeitgeber eine Verwendung für die erweiterten Fähigkeiten hat. So können mehr Gehalt, Verantwortung und eine höhere Position in der Unternehmenshierarchie die Folge sein. Deshalb kann ein Personalgespräch mit einem Vorgesetzten zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen in Abgleich mit den Plänen der Firma Aufschluss darüber geben, in welche Richtung man sich möglicherweise gemeinsam entwickeln kann.

Außerdem gibt es auch einige Vergütungen und Boni, die sich gegebenenfalls bei der Fortbildung nutzen lassen. Beispielsweise ist der Arbeitgeber möglicherweise gar nicht abgeneigt, die Fortbildung finanziell oder per beruflicher Freistellung für die Zeit der Weiterbildung zu unterstützen. Andernfalls stehen Arbeitnehmern für politische und berufliche Weiterbildung fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr zu. Diese können gegenüber dem Arbeitgeber beim Nachweis entsprechender Fortbildungsmaßnahmen geltend gemacht werden.

 
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