Ratgeber: Tipps zur Immobilienbewertung

Wer sich dazu entschließt, sein Eigentum zu verkaufen, ist in der Regel darauf aus, den bestmöglichen Preis für die Immobilie zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss erst einmal genau festgelegt werden, mit welchem Preis man in die Verhandlungen starten kann.

© istock.com/ ericsphotographyUm den Preis zu ermitteln, sollte man ein Gutachten erstellen lassen, das den genauen Wert der Immobilie darlegt. Da man selbst einen persönlichen Bezug und damit einen subjektiven Blick auf sein Eigentum hat, ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen. Unterstützung beim Wohnungsverkauf bieten die Immobilienberater von talocasa. Bei einem kostenlosen Beratungstermin erhält man umfangreiche Informationen zu den wichtigsten Punkten, die es beim Verkauf einer Immobilie zu beachten gibt. Die Berater kennen die aktuellen Marktpreise und haben einen guten Überblick über Angebot und Nachfrage. Außerdem wissen sie genau, welche Feinheiten über einen Verkauf entscheiden, und stehen ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Um Ihnen schon vorab einen Überblick zu geben, worauf es bei einer Immobilienbewertung ankommt, finden Sie hier die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

Wonach richtet sich der Wert einer Immobilie?

Wie eine Immobilie oder auch jeder andere Gegenstand wertgeschätzt wird, ist in den meisten Fällen sehr unterschiedlich. Das liegt daran, dass jeder Mensch andere Faktoren als wichtig und damit als wertvoll erachtet. Für Gebrauchtwagen gibt es beispielsweise die Schwacke-Liste, die anhand verschiedener Kriterien den genauen Preis eines Fahrzeuges festlegt. Da Immobilien aber viel individueller sind, bedarf es hier einer differenzierteren Bewertung.

Ein Vergleich mit äußerlich oder vordergründig ähnlichen Objekten kann zwar ein erster Anhaltspunkt sein, reicht aber für die Ermittlung eines angemessenen Verkaufspreises nicht aus. Deswegen sollte immer ein professionelles Immobiliengutachten in Auftrag gegeben werden.

Die drei wichtigsten Faktoren bei einer Immobilienbewertung sind:

  1. Die Lage der Immobilie
  2. Der Zustand und die Ausstattung des Objekts
  3. Rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit der Immobilie

 

Wichtige Unterlagen für die Bewertung

Um ein umfangreiches Gutachten erstellen zu können, benötigt der beauftragte Sachverständige bereits im Vorfeld einige Unterlagen. Dazu gehören:

  • ein Grundbuchauszug,
  • ein Lageplan sowie Bauzeichnungen,
  • bestehende Mietverträge,
  • und die letzten Betriebskostenabrechnungen.

 

Besichtigung des Objektes

Um sich ein umfangreiches Bild der Immobilie zu verschaffen, muss der Sachverständige das Objekt besichtigen. Dabei werden auch eventuelle Mängel und Schäden in das Gutachten mit aufgenommen. Werden größere Mängel festgestellt, ist in manchen Fällen ein Hinzuziehen von weiteren spezialisierten Gutachtern notwendig.

Der Eigentümer sollte ebenfalls über nötige Renovierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen informiert werden, die dazu beitragen können, den Wert der Immobilie vor dem Verkauf noch zu steigern.

Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Gutachter Angaben zur Ausstattung des Bauwerks, dem Baujahr und der Beschaffenheit der Immobilie macht. Alles sollte sowohl schriftlich als auch durch Fotos festgehalten werden.

Inhalt des fertigen Gutachtens

© istock.com/ImagesbybarbaraLetztendlich sollte das Dokument zur Immobilienbewertung zwei Teile enthalten. Einen beschreibenden Part, der die Daten und Fakten des Objektes wiedergibt und eine ausführliche Bewertung der Immobilie in Bezugnahme auf aktuelle Marktpreise am jeweiligen Standort und objektbezogene Faktoren wie Einrichtung und Ausstattung. Dieses Dokument bietet die optimale Grundlage für eine erfolgreiche Verkaufsverhandlung.

 

 

 

 

 

sb/as hamburgportal

 
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