Entwicklung der Preise beim Ferienwohnungsmarkt der letzten 5-10 Jahre in Hamburg

Neubau in Hamburg Meiendorf

 
Ohne Zweifel hat sich die Wohnsituation in Hamburg in den letzten Jahren enorm verändert. Die Explosion der Mieten und Immobilienpreise hat sich daher auch auf den Markt von Ferienwohnungen ausgewirkt. Der positive Aspekt dabei: Es gibt deutlich mehr Angebote von Ferienunterkünften im Raum Hamburg. Doch auch die Preisentwicklung hat sich verschoben. Während vor zehn Jahren Privatunterkünfte deutlich günstiger waren, haben sich diese nun nach oben entwickelt. Dennoch: Wer ein günstiges privates Zimmer im Norden Deutschlands sucht, wird es auch finden.

Kosten für Wohn- und Nebenkosten steigen im Allgemeinen

Auch die gestiegenen Kosten von Wasser, Gas und Strom wirken sich auf die Preise von Ferienwohnungen aus. Preislich erwartet ein Gast hier ungefähr ähnliche Summen wie in einem einfachen Hotel, wenngleich die Privatunterkunft meist großzügiger geschnitten ist und mehr Platz bietet. Zwei Personen profitieren in einem privaten Ferienzimmer daher von mehr Geräumigkeit und sogar der Möglichkeit zur Küchennutzung. Dennoch sind die goldenen Zeiten der privaten Zimmerangebote vorbei. Die staatliche Reglementierung macht die Situation nicht einfacher. Dennoch fügen sich Anbieter den Regulären und trumpfen mit hohem Komfort für die Feriengäste auf.

Weniger günstig doch noch immer geräumiger als das Hotelzimmer

Plattformen bieten heute daher eine gut sortierte Palette an Unterkünften in Hamburg an. Ähnlich wie in jeder anderen Stadt auch, bewegen sich die Preise im Stadtzentrum weitaus höher als etwas abseits gelegene Ferienunterkünfte. Dies ist sehr gut an den Zimmerunterkünften für Hamburg zu erkennen. Doch ein anderer Faktor verändert den Markt an Ferienwohnungen deutlich: Das Verbot, Privatzimmer an Feriengäste zu vermieten. Wohneigentümer müssen sich daher für eine gewerbliche Anmeldung entscheiden.

Zahlen, die erschrecken können

Als Beispiel sei die Kostenerhöhung aus dem Jahr 2011 genannt. In Hamburg veränderte sich die Miete im ersten Quartal um 2,2 Prozent und erreichte damit einen Mietpreis von 8,80 Euro. Eine der letzten aktuellen Mietsteigerungen muss mit 5,6 Prozent benannt werden und erreichte einen Quadratmeterpreis von 12,45 Euro - trotz Mietpreisbremse. In anderen Stadtteilen ohne Mietpreisbremse ist der Preis sogar im zweistelligen Bereich angewachsen. Allermöhe beispielsweise um 23,5 Prozent - heftige Zahlen, die sich natürlich im Preis der Ferienwohnungen niederschlagen. Für das Jahr 2017 wird bei Wohneigentum ein Anstieg von 5,6 Prozent prognostiziert, Familienhäuser dagegen nur um 2,3 Prozent. Leider gehen diesen Trend nun auch die Randbezirke, denn der ständige Bedarf wächst und somit rücken die ehemals günstigen Bezirke preislich auf.

Es bleibt also spannend und deshalb verfolgen wir die Situation auch weiterhin. Gäste aus Deutschland und aller Welt werden sich in jedem Falle wohlfühlen - in der privaten Unterkunft oder dem Hotelzimmer.

 

 
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