Auf nach Strand-Pauli: Modische Dresscodes im Frühjahr

Die Outdoor-Saison ist eröffnet – statt im heimischen Wohnzimmer ein Gläschen Wein vor dem Kamin zu trinken, zieht es die Hamburger wieder zunehmend an die frische Luft. Doch nicht nur der Lebensstil vollzieht einen jährlich wiederkehrenden Wandel. Auch im Kleiderschrank wird umsortiert, Winterjacke und Strickpullover gegen Jeans, Bluse und die neusten Trends eingetauscht. Doch wie funktioniert die Frühlingsmode 2015?

Die perfekte Jeans

Was sonst vom langen Wintermantel überdeckt und von Strickstrumpfhosen ersetzt wurde, kommt jetzt wieder in voller Pracht zur Geltung: die Jeanshose. Der Alleskönner in der Mode ist nicht nur in den lässigen Beachbars Hamburgs, sondern auch im Club, Szenerestaurant oder Musical einsetzbar, denn die neusten High-Waist-, Girlfriend- oder Bootcut-Modelle spielen mit Formen und Farben, sodass nahezu jeder Look möglich ist. Um die perfekte Jeans für jeden Figurtyp zu finden, sollte besonders auf den Schnitt und die Waschung geachtet werden: Die Straigth-Leg-Form als Klassiker, ebenso wie die Bootcut-Jeans mit länglichen Waschungen strecken die Beine und kaschieren den Po. Schmale Frauen können dagegen auf enge Röhrenvarianten zurückgreifen, zu denen sowohl enge Tops als auch Oversized-Oberteile gut zur Geltung kommen.

Kombinationswunder Bluse

Bild: © iStock.com/bak_fotographyIm Winter kam die Bluse höchstens im Büro oder unter einem Strickpullover zum Einsatz. Sonst als bieder wirkendes und hochklassisches Kleidungsstück unter modischen Freigeistern verpönt, sind die Einkaufszentren in Hamburg diesen Frühling mit verspielten Varianten im Carmen-Stil, Oversize-Blusen in Herrenhemd-Optik und lockeren Tunika-Modellen bestückt. Doch selbst die klassische, weiße Bluse wird wieder alltags- und partytauglich, wenn man sie im originellen Dandy-Look in Szene setzt. Der androgyne Stil ist auch mithilfe eines Männerhemdes möglich, denn hier trifft die Oversize-Bluse auf enge Röhren oder gemusterte Leggings, derbe Boots oder schicke Keilabsätze. Ansonsten lassen sich lockere Blusen mit Rüschen, psychodelischen Mustern oder Blumen im Hippie-Look, aber auch zu schlichten Kleidungsstücken gut kombinieren.

Die Herausforderung: Jumpsuits

Kurze Playsuits sind etwas für den Hochsommer – die längere Variante hingegen wird schon im Frühjahr gern getragen. Denn der Jumpsuit ist nicht nur praktisch und bequem, sondern selbst in sportlicher Kombination mit Sneaker und Jeansjacke ein echter Hingucker. Doch bei dem Einteiler ist Geschick gefragt, denn ein unvorteilhafter Schnitt kann den Overall schnell wie einen Strampelanzug oder Baukittel wirken lassen. Besonders kurvige Frauen müssen einige Regeln beachten: Ein hoher Bund in der Taille formt die Silhouette und kaschiert den Bauch – vor allem, wenn das Bein etwas weiter geschnitten ist. Schlanke Frauen können auch auf einen Jumpsuit zurückgreifen, dessen Bund an der Hüfte angesetzt ist. Hier kommt es im Gegensatz darauf an, das Dekolleté mit Rüschen oder großen Mustern zu betonen.

Bild: © iStock.com/bak_fotography

 
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