Schutz vor Diebstahl und Vandalismus: Überwachungskameras für Zuhause

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Überwachungskameras für die eigenen vier Wände bieten nicht nur eine gute Sicherheit vor Vandalismus und Diebstahl, sondern sie zeigen auch an, wer sich gerade im Haus aufhält und was Kinder oder Haustiere machen. Wer heutzutage auf Nummer sicher gehen will, kommt um eine Videoüberwachung nicht mehr vorbei, vor allem dann, wenn man wertvolle Sachen im Haus aufbewahrt oder schon mehrmals zum Opfer wurde. Im Öffentlichen und auch im Privatleben sind Überwachungskameras schon längst keine Seltenheit mehr. Da für die Installation keine spezielle Genehmigung notwendig ist und die Geräte auch für den Hausgebrauch erhältlich sind, schützen sich immer mehr Menschen mit Kameras vor Diebstahl und Vandalismus.

Beim Vandalismus handelt es sich aber nicht nur um abgerissene oder beschmutzte Wahlplakate, sondern auch um hässliche Farb-Attacken auf den eigenen Hausfassaden, ausgerissene Blumen im Garten und um mit Klebstoff beschmierte Autos vor der Haustür. Überwachungskameras für Zuhause haben den Vorteil, dass sie eine abschreckende Wirkung haben und bei registrierten Bewegungen einen Alarm auf dem Smartphone auslösen. Die Sicherheitskameras für den Privatgebrauch sind aber auch interessant für unsichere Regionen, in denen es zu häufigen Einbrüchen kommt.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wer eine Überwachungskamera für die eigenen vier Wände kaufen will, sollte sich nicht nur nach dem Preis richten, sondern auch nach dem Zweck und den unterschiedlichen Gerätetypen. Eine Sicherheitskamera kann gezielt als Abschreckungsmittel durch große und gut sichtbare Geräte eingesetzt werden oder unaufdringlich und dezent, um Straftaten zu erfassen. Bei der Kamera Überwachung spielt die Bildqualität eine wichtige Rolle, da sie lebensechte Farben und auch gut belichtete Bilder anzeigen muss. Der Mindeststandard ist HD, damit man die Täter auch erkennen kann, wenn sie sich nicht direkt vor der Kamera befinden. Optimal sind natürlich auch Überwachungskameras die über den Infrarot-Modus verfügen. Dadurch können sie auch bei wenig oder überhaupt keinem Licht noch zuverlässige Bilder liefern. Sind häufige Demonstrationen in der Wohngegend der Fall, dann ist auf vandalismusbeständiges Material und kabellose Überwachungskameras zu achten. Unterschiede bei den Überwachungsgeräten gibt es aber auch in Hinsicht auf die Aufzeichnungsmöglichkeiten und die Dauer.

Wie sieht es mit den rechtlichen Aspekten aus?

Für die Installation von Überwachungskameras zuhause ist keine Genehmigung erforderlich, allerdings gibt es trotzdem einige Richtlinien, an die man sich als Privatverbraucher halten muss. Es darf in Deutschland nur das eigene Privatgrundstück aufgezeichnet werden, also keine Nachbargrundstücke oder Straßen. Wer sein geparktes Auto vor der Haustüre vor Vandalismus durch eine Überwachungskamera schützen will, muss auf diesen Faktor unbedingt achten. Auch ist es notwendig, dass die Bilder nicht nur auf dem Bildschirm sichtbar sind, sondern auch wirklich aufgezeichnet werden. Dadurch hat man bei Vandalismus am Auto (oder vor der Haustür) das aufgenommene Material als aussagekräftiges Beweismittel bei der Strafanzeige. Ansonsten gibt es innerhalb der eigenen vier Wände in dieser Hinsicht keine rechtlichen Einschränkungen, solange die Kameras nicht auf Fenster gerichtet sind, die andere Grundstücke oder Straßen zeigen. Es ist ratsam, die Aufnahmen von Überwachungskameras nicht zu veröffentlichen und darauf zu achten, dass keine anderen Personen sichtbar sind, auch dann nicht, wenn es sich dabei um den Nachbarn handelt.

 
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