Ratgeber für Hamburger Unternehmen: In fünf Schritten zur Unternehmerhomepage

Im Branchenverzeichnis stehen sie alle von A wie Abbruchunternehmen bis Z wie Zahnärzte. Doch gibt es sie auch andernorts? Eigentlich ist es längst ein ungeschriebenes Gesetz, dass Unternehmen einen Internetauftritt benötigen, um am Markt bestehen zu können. Worauf Hamburger Unternehmen bei der Kreation ihres Onlineauftritts achten sollten, verrät dieser Beitrag.

 pixabay.com © vhsPfaffenhofen (CC0 Public Domain) Abbildung: Glasfronten dominieren die Hamburger Hafencity. Hier siedelten sich in der Vergangenheit bereits viele Unternehmen an. Weitere werden kommen. Sie alle verfolgen auch ihren eigenen Online-Auftritt. Der Eintrag im Branchenverzeichnis reicht längst nicht mehr aus.

1.) Was will das Unternehmen mit der Webseite erreichen?

Das ist die erste Frage, die sich jeder Unternehmer stellen muss, bevor die Planung der Webseite beginnen kann. Die Ziele variieren je nach persönlicher Intention und auch je nach Branche. Den meisten Zielen ist ein Ansatz gemein: Die Unternehmen wünschen sich einen breiteren Bekanntheitsgrad und möchten neue Kunden generieren. Sie wollen Interessierten die Möglichkeit bieten, sie zu kontaktieren und sich online einen Überblick über die Leistungen verschaffen. Grundsätzlich gilt: Je detaillierter die Ziele formuliert sind, desto zielführender kann auch am Weg dorthin gearbeitet werden. Ziele müssen realistisch und utopisch sein. Wer die Idee hat, in Hamburg der alleinige Anbieter von Sightseeing-Touren zu werden, der verkennt die Realität. Wer sich allerdings in diesem großen Bereich eine Nische sucht, wie beispielsweise kulinarische Stadtführungen, der hat durchaus Chancen.

2.) Wer soll mit der Webseite des Unternehmens angesprochen werden?

Wer sein Ziel kennt, muss auch wissen, wem er seine Produkte und Dienstleistungen anbietet. Auch hier gilt: Je detaillierter die Zielgruppe beschrieben werden kann, desto zielgerichteter kann auch die Ansprache erfolgen. Wer das Beispiel der kulinarischen Stadtführungen weiterdenkt, könnte sich beispielsweise auf verschiedene Altersgruppen fokussieren oder auch auf verschiedene Nationalitäten. Für die ältere Generation muss die Stadtführung Ruhepausen beinhalten, für internationale Gäste muss die Führung beispielsweise auf Englisch erfolgen. Entsprechend muss auch das Online-Angebot aufbereitet sein. Die Kunst bei diesem Schritt ist es, einen Rahmen zu spannen, der eine gezielte Ansprache zulässt, dabei das Geschäft aber nicht einschränkt. Wer sich nur auf kulinarische Stadtführungen für Italiener beschränken würde, setzt seinem Geschäftsmodell deutlich zu enge Grenzen.

3.) Welche Inhalte sollen wie online erscheinen?

pixabay.com © sandra_schoen (CC0 Public Domain) Die Struktur der Homepage muss in diesem Schritt angelegt werden. Das kann ganz simpel mit Stift und Papier erfolgen. Auch Mindmap-Tools können dabei helfen, alle relevanten Themen zu notieren und anschließend daraus eine Struktur zu formen. Wichtig für diese Struktur ist: Die Überschrift muss ein-eindeutig erklären, was dahinter zu finden ist. Das heißt, wenn kulinarische Stadtführungen als Oberpunkt definiert wird, müssen darunter alle kulinarischen Stadtführungen gelistet werden:

  • Die für die ältere Zielgruppe mit weniger Gehstrecke und längeren Sitzpausen.
  • Die in Englisch, auf Spanisch oder auf Japanisch.
  • Die für die Fans der Hamburger Küche.
  • Usw.

Oberkategorien bieten die Chance, den Blick potentieller Kunden zu leiten und ihnen eine Hilfestellung auf der Homepage zu geben. Eine alternative Gliederung könnte auch sein, dass es einen Gliederungspunkt zu „Stadtführungen in verschiedenen Sprachen“ gibt sowie einen Gliederungspunkt für „Stadtführungen unterschiedlicher geschmacklicher Coleur“. Möglich ist vieles, nur sollte vor der Programmierung der Test erfolgen, wie die Zielgruppe sucht und welchen Weg sie versteht und auch einschlagen wird.

Neben der inhaltlich relevanten Gliederung dürfen Impressum, Kontaktoption und eine Kategorie über das Unternehmen, die Köpfe und Ideen dahinter nicht fehlen.

Mit dem Scribble der Seite in Händen geht es nun an die optische Umsetzung. Der Gang zu einem Webdesign-Profi lohnt sich an dieser Stelle, denn so ist gewährleistet, dass die Überlegungen, die bis dato angestoßen wurden, auch optisch passend umgesetzt werden. Webdesign Hamburg übernimmt nicht nur die Umsetzung des Scribbles, sondern zeigt auch, wie Zielgruppenansprache funktioniert. Die Agentur verspricht den Hamburger Unternehmern ein erfolgreiches Webdesign inklusive Full-Service-Leistung.

4.) Welche Texte und Bilder sollen online erscheinen?

Bevor Texte erstellt werden, müssen grundlegende Dinge feststehen: Werden die Leser/Kunden geduzt oder gesiezt? Soll es sich um statische Beiträge handeln oder um dynamische Inhalte? Sollen die Texte reine Produktinformationen enthalten oder darüber Mehrwerte bieten? Eine Empfehlung ist schwer auszusprechen. Grundsätzlich gilt: Statische Inhalte für das Angebot der Kernkompetenzen werden gern gesehen. Das wirkt beständig und verlässlich auf potentielle Kunden. Ein dynamischer Textbereich, beispielsweise in Form eines Blogs, kommt vor allem dann gut an, wenn hier inhaltliche Mehrwerte stehen. Anleitungen, Best-Practice-Beispiele und Informationen dieser Art, werden nicht nur gern gelesen, sondern eignen sich auch, um über die sozialen Netzwerke publiziert zu werden.

5.) Wie kommt das Werk an?

Es ist mutig oder fast schon fahrlässig, sich diese Frage erst am Ende des Prozesses zu stellen. In aller Regel ist es sinnvoll, nach jedem Prozessschritt einen kurzen Check vorzunehmen, ob das kreierte Werk auch bei der Zielgruppe ankommt. Am Ende sollte dann ein Usability-Check initiiert und umgesetzt werden. Je nach Branche, Unternehmen und Zielgruppe gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Messmethoden.

 

Abbildung 1: pixabay.com © vhsPfaffenhofen (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © sandra_schoen (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © FirmBee (CC0 Public Domain)

 
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