Smartphones: Segen und Fluch – Die Gefahren der exzessiven Handynutzung im Straßenverkehr

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Was früher der Gameboy war, ist heute das Smartphone, nur in deutlich exzessiverem Ausmaß. Auch beim Gaming weitet sich der Smartphone-Konsum immer weiter aus. Pokémon Go ist vor allem bei jungen Leuten ein beliebter Freizeitsport.

Die Qual der Wahl bei der Internet-Flat


Damit dieser auch ordnungsgemäß funktioniert, braucht es neben GPS und Handy-Kamera auch möglichst schnelles Internet mit ausreichend Datenvolumen. Viele Nutzer entscheiden sich daher für einen Internettarif, für den sie monatlich möglichst günstige Beiträge zahlen. Je nach Anforderungen sind unterschiedliche Tarife empfehlenswert. Um im Dschungel der Angebote durchzublicken, hilft diese Übersicht der günstigsten Tarife.

Mit der Powerbank das Handy unterwegs aufladen


Aber das ist nicht alles, worauf man beim Zocken mit dem Handy achten sollte. Gerade beim Spielen von Pokémon Go wird der Akku sehr stark beansprucht und hält oft nur wenige Stunden durch. Akku leer und keine Steckdose in der Nähe ist für viele junge Leute inzwischen zu einem Horrorszenario geworden. Damit das nicht in Erfüllung geht, sollten sich Vielspieler mit mobilen Ladegeräten ausstatten. Die sogenannten Powerbanks gibt es von ganz klein bis ganz groß. Eine Leistung von 3.000 mAh reicht für den Notfall aus. Besser ist jedoch eine Powerbank mit 5.000 mAh. Diese wiegt zwar zwischen 150 und 250 Gramm aber kann das Smartphone auch einmal komplett laden und ist für mäßige Handy-Gamer gut geeignet. Die exzessiven Pokémon Go Spieler sollten sich jedoch nach einem stärkeren Modell umsehen mit einer Leistung zwischen 10.000 und 20.000 mAh.

Doch das Smartphone ist nicht nur Zocker-Segen, sondern auch Fluch. Und kann in seltenen Fällen sogar tödlich enden.

Smombiealarm! Handynutzung wird immer exzessiver


Laut amerikanischen Untersuchungen sollen junge Menschen etwa 150 Mal täglich das Smartphone zur Hand nehmen. Das würde jedoch bedeuten, dass sie es auch 150 Mal wieder wegstecken. Bei den sogenannten Smombies ist das schwer zu glauben. Die Blicke der Handy-Generation kleben am Display und sie nehmen kaum noch etwas von der Umgebung wahr. Kein Problem, solange sie sich im Hamburger Straßenverkehr IN einem öffentlichen Verkehrmittel als Mitfahrer befinden und nicht selbst am Steuer sitzen oder sorglos als Smombie durch die Gegend schlendern.

Erhöhte Unfallgefahr durch Handynutzung


In Deutschland gibt es jedes Jahr etwa 2,4 Millionen Verkehrsunfälle. Davon sind allein 300.000 durch Handy-Ablenkung entstanden. Wenn man diese Zahlen auf Hamburg umrechnet, gibt es 67.200 Unfälle und 8.400 davon nur durch Smartphones. Zur Verdeutlichung: Die Ablenkung entspricht einem Blutalkoholspiegel von etwa 1,1 Prozent. Wer als Fußgänger auf das Handy schaut, gefährdet in erster Linie nur sich selbst. In China gab es Anfang 2016 bereits einen tödlichen Unfall aus diesem Grund. Kraftwagenfahrer jedoch tragen eine deutlich höhere Verantwortung. Wer bei 60 Kilometer pro Stunde nur kurz auf das Handy schaut, bekommt ganze 14 Meter Straße nicht mit. Laut ADAC geht jeder zehnte Unfall auf solche und andere Ablenkungen zurück.

Wie viel Sinn machen Bodenampeln?


Um Unfälle zu vermeiden, gibt es in Asien schon länger Bodenampeln. Köln und Aachen haben sich 2016 daran ein Beispiel genommen und an mehreren S-Bahn-Stationen sogenannte Bompel installiert. In Frankfurt am Main gibt es bereits seit Ende 2010 an einem Fußgängerüberweg rote LED-Leuchstreifen, deutliche Bodenmarkierungen und geänderte Lichtzeichen. Die Installation der Bompeln kostet etwa 10.000 Euro. In Hamburg und Berlin waren diese Anschaffungen bisher kein Thema. Auch Köln möchte keine weiteren Bodenampeln anlegen. Manchmal sind konventionelle Methoden einfach die besseren. In diesem Fall heißt es schlicht und ergreifend auch für Smombies: Kopf hoch, Handy runter!

 
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