Tipps für den Sommerurlaub mit Kindern

Das Bundesland Hamburg ist nicht mehr weit von den Sommerferien entfernt. Die kleinen und großen Schüler der Hansestadt haben von Mitte Juli bis Ende August schulfrei. Viele von ihnen freuen sich schon auf den Familienurlaub mit den Eltern oder anderen Verwandten. Doch verantwortungsvolle Eltern sollten dafür einige Vorbereitungen treffen.

Auswahl des Reiselands

© Gina Sanders-Fotolia.comKindergarten- oder Grundschulkinder haben in der Regel wenig Erfahrung, was die Auswahl des Reiselandes betrifft. Daher sollten ihnen die Eltern unter die Arme greifen. Zunächst bietet sich für Hamburger ein Trip an, bei dem sie im eigenen Land bleiben. Neben den zahlreichen Naherholungsgebieten rund um die Hansestadt kann hier beispielsweise der Süden Deutschlands mit seinem Voralpenland ein gutes Ziel sein.

Auf Bauernhöfen können Großstadtkinder Tiere entdecken. Zwischen Alpenbächen und blumenübersäten Weiden lässt es sich herumwandern – und der nächste Biergarten bietet Erfrischung für Kinder und Erwachsene. Außerdem finden sich überall in Deutschland viele Badeseen, bei denen auch Camping betrieben werden kann. Ansonsten sind Reiseländer mit Strand bei vielen Deutschen beliebt.

Spanien mit seinen feinen Sandstränden und Hotels, Italien mit seiner einzigartigen Landschaft und der Leibspeise vieler Kinder, Pizza und Gelato, Polen und das Baltikum mit günstigen Preisen und der Ostsee sowie Dänemark und die Niederlande mit vielen Camping- und Ferienhäusern locken für den Sommerurlaub.

Ausrüstung

Bei der Vorbereitung des Gepäcks kommt es nicht nur auf die Anzahl der Kinder in einer Familie, sondern auch sehr auf ihr Alter an. Wenn die Sprösslinge bereits in der Grundschule oder auf einer weiterführenden Schule sind, gibt es bei Kindermodeausstattern wie vertbaudet.de und anderen eine riesige Auswahl an Badehosen für Jungs. Eine noch größere Auswahl herrscht bei Bademode für Mädchen.

Klar, dass die kleinen Strandpiraten und Meerjungfrauen hierbei knallige Farben und kindgerechte Motive bevorzugen. Jedoch sollten die Eltern bei dieser Kleidung darauf achten, dass sie salz- und chlorwasserbeständig ist und stabile Gummizüge besitzt. An steinigen Stränden sollten die Eltern möglicherweise Strandschuhe mitbringen.

Ein sehr wichtiges Thema ist der Sonnenschutz. Der höchste Lichtschutzfaktor UPF 50+ ist auf jeden Fall angebracht. Die Kinder sollten mit Creme oder Milch mindestens 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne reichlich eingecremt werden. Bei Kleinkindern und vor allem bei Babys ist der Sonnenschutz noch viel wichtiger. Hier sollten Eltern Kleidung für den gesamten Körper mitnehmen. Diese ist mittlerweile auch UV-geschützt erhältlich. Besonders der Kopf (Ohren, Nase, Nacken!) sollte gut bedeckt sein, beispielsweise durch einen leichten Hut.

Allgemein sollte Strandkleidung aus dehnbarem Polyester, bei Kleinkindern aus Baumwolle und auf jeden Fall leicht und atmungsaktiv sein. Zusätzlich sind Sonnensegel oder Sonnenschirme sowie entsprechende Handtücher und Spielzeug zu empfehlen. Sind bei kleineren Kindern noch Sandspielzeuge aller Art gefragt, interessieren sich ältere Kinder beispielsweise für Luftmatten zum Paddeln auf dem Badesee oder im Meer. Auch alle Arten von Strandsport wie Volleyball, Frisbees oder Schnorcheln sind denkbar.

Buchungen, Fahrten und Flüge

Bei Flügen mit Kindern gilt es, ihnen die Verhaltensregeln einzuschärfen und die Handgepäck- und Gepäckbestimmungen schon beim Packen zu beachten. Mit Babys reist man am angenehmsten, wenn sie bei der Abkunft schlafen, sodass man die Zeiten gut planen sollte.

Allgemein gilt es, mit Kindern nicht für die Reise, sondern zum Beispiel für das Wandern deutlich mehr Zeit einzuplanen. Das Budget sollte für eine Familie nicht zu knapp bemessen werden. Bei Fahrten mit dem eigenen, vollgepackten Auto, das womöglich im sommerlichen Stau auf der Autobahn steckenbleibt, sollten reichlich Verpflegung und Ablenkung für Kinder vorhanden sein.

Malmöglichkeiten, Spiele, Hörbücher oder Kuscheltiere sind hier nur einige Ideen. Vor der Buchung eines Urlaubs kann man bei Hotels oder Campingplätzen darauf achten, dass Animationsprogramme oder Kurse für Kinder angeboten werden. So haben auch die Eltern etwas Zeit für sich und finden zusammen mit ihrem Nachwuchs Erholung und Spaß im Urlaub.

 

lr/as hamburgportal

 
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